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Über die provisorische Karlsruher Rheinbrücke

Erinnerung an 1945: Heinrich Rink verdient als Neunjähriger Geld mit dem Transport von Koffern über den Rhein

Fünf Mark bekommt Heinrich Rink 1945, wenn er das Gepäck von Reisenden von Knielingen nach Wörth zieht. Den Holzwagen dafür gibt ihm sein Großvater.
4 Minuten

Die Holzreifen poltern über die Straße, als Heinrich Rink den Leiterwagen von einem Ufer zum anderen zieht. Darin transportiert er die Koffer von Reisenden, die über den Rhein in die Pfalz wollen. Fünf Mark verdient der damals neunjährige Junge pro Fuhre. Die Rheinbrücke liegt in unmittelbarer Nähe im Wasser, zerstört vom Krieg. Es ist das Jahr 1945. Eine provisorische Brücke hält die Verbindung zwischen Karlsruhe und Wörth aufrecht.

Jeden Samstag und Sonntag nimmt Heinrich Rink den Leiterwagen der Familie und spaziert damit zum Bahnhof. Auf dem Weg dorthin ist das Holzgefährt noch leer und leicht. Das soll sich aber schnell ändern. Vor dem Elternhaus beobachtet Rink, wie sich Reisende mit ihren Koffern abmühen.

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