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Konsequenzen nach Korruptionsverdacht

Aserbaidschan-Affäre: Karlsruher Axel E. Fischer muss wichtigen Bundestags-Posten abgeben

Die Union hadert mit der Aserbaidschan-Affäre um Schmiergeldzahlungen an Abgeordnete. Nach BNN-Informationen hat sich die CDU-Spitze jetzt auf erste Konsequenzen für Axel E. Fischer verständigt. Die Ermittlungen gegen den Karlsruher Bundestagsabgeordneten dauern an.

Gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Fischer wird wegen des Verdachts der Mandatsträgerbestechlichkeit ermittelt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will ihn deshalb von seiner Funktion als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses entbinden. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Wenn am kommenden Montag der Deutsche Bundestag in seine nächste Sitzungswoche startet, steht in der CDU/CSU-Fraktion eine unangenehme Personalie an. Es geht um die nähere politische Zukunft des Abgeordneten aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land, Axel E. Fischer.

Gegen den 54-Jährigen ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft München seit Anfang März wegen des Verdachts der Mandatsträgerbestechlichkeit. Fischer könnte vom autokratisch regierten Aserbaidschan, Schmiergeld angenommen haben.

Fischer bestreitet die Vorwürfe, hat sich seit dem 4. März, als rund 60 Beamte des Bundeskriminalamtes Fischers Büros und Wohnungen durchsucht hatten, nicht mehr öffentlich dazu geäußert.

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