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Weiter an der Tabellenspitze

Sahnetag der Baden Volleys: Karlsruhe fertigt Gotha im Eiltempo ab

3:0 in nur 75 Minuten: Die Zweitliga-Volleyballer der Baden Volleys Karlsruher untermauern ihre Spitzenposition gegen Gotha mit der nächsten starken Vorstellung.

Alle Augen auf den Kapitän: Volleys-Spielführer Jens Sandmeier ragte aus einem stark auftrumpfenden Kollektiv beim souveränen Erfolg über Gotha einmal mehr heraus. Foto: Helge Prang/GES

Ganz zum Schluss ist der an diesem Abend so flüssige Vortrag der Baden Volleys SSC Karlsruhe gegen überforderte Blue Volleys Gotha dann doch noch etwas ins Stocken geraten.

Es dauerte jedenfalls eine Weile, bis für das Jubel-Teamfoto im Nikolaus-Look jeder seine rote Mütze hatte, die zweite Werbebande geholt und der Fotograf mit der Aufstellung der Karlsruher Zweitliga-Volleyballer zufrieden war. Dann fehlte noch Jens Sandmeier, der den Livestream-Kommentatoren Rede und Antwort stand.

Als schließlich auch der Kapitän wieder auf dem Feld stand, ging es so zackig wie zuvor im Spiel: Kommando Fotograf, Jubelgesten und -rufe der Spieler wie Betreuer - fertig.

Gotha ohne Chance: angereist, niedergeschmettert - Abfahrt

Ähnlich mussten sich zuvor die Akteure aus Gotha vorgekommen sein. Angereist, niedergeschmettert - Abfahrt. In nur 75 Minuten fertigte der Karlsruher Spitzenreiter die Gäste aus Thüringen mit 3:0 (25:14, 25:20, 25:20) ab. Von einem „Sahnetag“ seiner Mannschaft sprach später Volleys-Coach Antonio Bonelli. „Das war durch die Bank weg von uns sehr gut“, urteilte der einmal mehr überragend auftrumpfende Kapitän Sandmeier.

Wir wollten zeigen, was wir drauf haben.
Thorben Sandmeier, Mittelblocker

Im letzten Heimspiel des Jahres in der leeren OHG-Sporthalle war der Tabellenführer mit dem jüngsten Coup im Spitzenspiel beim punktgleichen Verfolger TSV Grafing im Rücken von Beginn an dominant aufgetreten. „Wir wollten zeigen, was wir drauf haben“, sagte Mittelblocker Thorben Sandmeier, der Gotha zusammen mit seinem Bruder Jens im etwas engeren zweiten Satz den Zahn im familiären Doppelpass zog.

Bärenstarke Angabe Thorben, schlagkräftiger Angriffs-Abschluss Jens - so ging das gleich dreimal in Folge bis zum vorentscheidenden 20:17. „Das hat ganz gut geklappt und macht natürlich so doppelt Spaß“, meinte Thorben Sandmeier. Kurz darauf erwirkten die gerade eingewechselten Laurin Derr und Philipp Scholz per Doppel-Block den ersten Satzball, Scholz nutzte dann den zweiten.

Volleys aus Karlsruhe liefern überragendes Aufschlagspiel ab

Nur zu Anfang des zweiten Satzes hatten die auf allen Positionen überzeugenden Volleys leichte Probleme, nachdem Gotha umgestellt hatte und die Karlsruher ein ums andere Mal mit Lops überraschte. „Wir haben aber darauf reagiert und super aufgeholt“, sagte Coach Bonelli, dessen Team ein „überragendes Spiel im Aufschlag“ ablieferte.

Gotha kam so gar nicht dazu, sein schnelles Spiel aufzubauen. Oftmals landete der Ball bei der Annahme an der Decke oder postwendend wieder auf Karlsruher Seite. Weil auch sonst das Spiel der Volleys wie eine gut geölte Maschine lief, beendete Jens Sandmeier mit einem humorlos-trocken abgeschlossen Angriff den ersten Satz schon nach 20 Minuten.

Auch im dritten Durchgang war Widerstand von Gotha früh beim 18:12 gebrochen, den Satzausgang hätten die Karlsruher durchaus noch deutlicher gestalten können.

Hinrunde endet in Hammelburg

Mit der Aufgabe beim zuletzt in der Tabelle abgerutschten TV/DJK Hammelburg endet für die Volleys kommendes Wochenende die Hinrunde. Das ausgefallene Heimspiel gegen Delitzsch wird erst am 20. Februar nachgeholt. Ursprünglich wäre das der Auswärtstermin gewesen.

In Delitzsch treten die Karlsruher nun am 11. April und damit einen Tag nach der Partie in Gotha an ehe am 24. April zuhause das Saisonfinale gegen Hammelburg steigt. „Vielleicht dann ja wieder mit ein paar Zuschauern“, hofft Jens Sandmeier.

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