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Beste Versorgung in Karlsruhe: Die Vorteile der „Apotheke vor Ort“ nutzen

Viele bestellen Medikamente Online und nutzen den weltumfassenden Versandhandel für ihre medizinische Versorgung. Doch gerade die „Apotheke vor Ort“ bietet in puncto Service, Beratung, Menschlichkeit und Qualität Leistungen, die es im digitalen Handel nicht gibt und ist damit für eine gesicherte Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar.

Ältere Dame kauft Medimamente in der Apotheke.
Wer bestmögliche medizinische Versorgung bekommen und in seiner näheren Umgebung auch für die Zukunft erhalten möchte, sollte bei Beschwerden und Beratung lokale Apotheken nutzen. Foto: contrastwerkstatt/Adobe Stock

In Zeiten, in denen der Online-Versandhandel zunehmend das Kaufverhalten der Bürger beeinflusst, ist es dringend nötig, auf die Stärken und Vorteile örtlicher Läden und Geschäfte hinzuweisen. Das gilt insbesondere für die Apotheken. Der Kunde beziehungsweise Patient steht verstärkt vor der Frage, wo er seine Arzneimittel kaufen und ob er diese einfach nur anonym zugesandt bekommen möchte, oder sich lieber fachkundigen und diskreten Rat zu seinen Beschwerden von Angesicht zu Angesicht einholen will.

Das Thema ist nicht neu: Bereits in den Neunziger Jahren wollten verschiedene Wettbewerber wie Tankstellen und Drogerien auch Medikamente verkaufen, um sich mit Sprit, Zeitungen und insbesondere Süßwaren einen breiteren Kundenstamm zu sichern. Die Apotheker vor Ort verstehen sich aber in erster Linie als „Heilberufler“ und verkaufen darum ausschließlich Produkte, bei denen sie einen gesundheitsfördernden Bezug sehen.

Deshalb wurde damals schon gezielt um den Erhalt der Apotheke vor Ort gekämpft und vielleicht erinnert sich mancher noch an den Slogan „Lieber gleich in die Apotheke“, mit dem auf den Karlsruher Straßenbahnen für die Apotheken vor Ort geworben wurde. Aufgrund der Angebote, die durch die zunehmende Digitalisierung entstanden sind, ist das Thema wichtiger denn je.

Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherstellen

Die „Apotheke vor Ort“ erfüllt in der Bundesrepublik Deutschland als wichtiger Teil des Gesundheitssystems den gesetzlichen Auftrag, die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Diese Tätigkeit ist mit zahlreichen Bedingungen verknüpft und in den entsprechenden Apothekengesetzen fest geregelt.

Wer In Deutschland also eine Apotheke betreiben möchte, muss ein Studium der Pharmazie absolviert haben und über eine staatliche Zulassung als Apotheker verfügen. Nur unter diesen Bedingungen darf er unter seiner persönlichen Leitung, das heißt mit Anwesenheitspflicht, in persönlicher Verantwortung und mit seinem wirtschaftlichen Risiko eine Apotheke führen und das wo er will – ohne eine Niederlassungsbeschränkung.

Versorgungssicherheit trifft auf fachliche Qualität

Warum sollte man in der Apotheke vor Ort einkaufen? Zwei wichtige Gründe liegen auf der Hand. Zum einen das Thema Versorgungssicherheit, welches eng mit den wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Erhalt der „Apotheke vor Ort“ verbunden ist. Zum anderen natürlich der Erhalt der bestmöglichen Gesundheit bei optimaler Beratung.

Zur Versorgungssicherheit im Umkreis: Diese kann eine Apotheke nur dann erfüllen, wenn sie überlebensfähig ist. Das bedeutet, dass sie ausreichend rentabel sein muss, damit alle anfallenden Kosten zu gedeckt werden können und der Apotheker und seine Mitarbeiter ein auskömmliches Einkommen haben. Jedoch sieht die Situation zurzeit so aus, dass in Deutschland jeden Tag eine Apotheke wegen Unrentabilität schließt.

So haben wegen nachlassender Wirtschaftlichkeit in Karlsruhe seit dem Jahr 1975 über 40 Apotheken geschlossen. Einige haben auch neu eröffnet – so dass der Notdienstraum Karlsruhe gerade noch im Bundesdurchschnitt liegt - aber in den Außenbezirken und auf dem Land wird die Versorgungslage der Bevölkerung hinsichtlich der Apotheken zunehmend schlechter.

Gründe für die Verschlechterung der Rentabilität sind unter anderem kostspielige bürokratische Auflagen, zeitraubende Verwaltungsaufgaben, wie etwa die Fälschungsüberwachung für jedes einzelne Arzneimittel und Belastungen durch Importregelungen.

„Apotheken vor Ort“ versus Versandhandel

Vergleicht man die zahlreichen Serviceleistungen, die eine lokale Apotheke den umliegenden Anwohnern zu bieten hat, mit dem Angebot des Versandhandels im Detail, ergibt sich eine lange Liste an Unterschieden. Dazu gehört, dass ein Versand im Gegenzug zur Apotheke keinen Nacht-und Notdienst (entsprechen dem Versandgebiet) bietet, keine Rezepturen (Individualrezepte) oder Kühlartikel liefert, ebenso auch keine Betäubungsartikel und andere dokumentationsaufwändige Arzneimittel . Ebenso kann ein Versand keine individuelle Beratung von Angesicht zu Angesicht anbieten.

Im Gegenzug verursacht der Versandhandel zudem ökologischen Umweltschaden durch aufwendige Lieferdienste, verursacht unnötige Versandkosten und erfüllt keinen Kontrahierungszwang, das heißt einen Zwang zur Belieferung von unwirtschaftlichen Produkten. Arzneimittelversandhändler aus dem Ausland können von deutschen Behörden nicht überwacht werden, sind an deutsche Bestimmungen überhaupt nicht gebunden, zahlen in der Bundesrepublik keine entsprechenden Sozialabgaben und Steuern, sind an die deutsche Arzneimittelpreisverordnung nicht gebunden, und können mit Hilfe von finanzkräftigen Kapitalgesellschaften auf für die bei deutschen Apotheken notwendigen Gewinne verzichten.

Der zweite viel wichtigere Grund warum man in der Apotheke vor Ort einkaufen sollte, ist die persönliche Gesundheit. Denn nur von Mensch zu Mensch - von Angesicht zu Angesicht - kann eine optimale Beratung funktionieren. Nur wenn der Apotheker das Gesicht seines Kunden sieht, kann er erkennen ob er seine Beratung verstanden hat beziehungsweise ob er es ihm richtig erklärt hat. Maschinen - und wenn diese noch so modern und digital sind - bringen diese Empathie und Eigenschaften nicht auf und kennen keine Spiegelneuronen. Menschen sind die, die zuhören und Antwort geben. Die üblichen IT-Fragebogen, bei denen die Antwort meist zwischen „ja“ und „nein“ angebracht wäre, sind bekannt. Solche Fragebögen lassen dies aber nicht zu und um weiterzukommen muss auch eine nicht angebrachte Antwort angekreuzt oder angegeben werden.

Die Apothekervertreter empfehlen Patienten, sich eine Stammapotheke aussuchen, in der sie sich wohl fühlen. Dort kann man alle Vorteile einer „Apotheke vor Ort“ nutzen und man kann auch die neu hinzugekommenen erweiterten Servicangebote wie die pharmazeutische Kundenkarte in Anspruch nehmen – die man meist nicht vorlegen muss, da die personenbezogenen Daten nach datenschutzrechtlichen Vorgaben dokumentiert werden müssen. Bei den meisten Apotheken hat man auch folgende Vorteile direkt vor Ort – nah und schnell.

Von Arznei-Service über Check-Up bis Botendienst

Damit eine bestmögliche Arzneimittelsicherheit gewährleisten wird und man vor unerwünschten Nebenwirkungen geschützt wird, bieten die „Apotheken vor Ort“ eine individuelle Prüfung und Dokumentation aller dort gekauften Medikamente auf Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen an. Denn leider haben Medikamente neben ihrem hohen Nutzen auch Nebenwirkungen und dürfen deshalb in bestimmten Fällen nicht eingenommen werden.

Außerdem können bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamentenkombinationen oder Lebensmittel wie zum Beispiel Milch oder Grapefruitsaft unerwünschte Wechselwirkungen entstehen. Auch dürfen bei einigen Krankheiten bestimmte Arzneimittel nicht eingenommen werden. Um eine bestmögliche Arzneimittelsicherheit zu gewährleisten und vor unerwünschten Nebenwirkungen zu schützen, wird auch meist eine individuelle Prüfung und Dokumentation aller dort gekauften Medikamente auf Nebenwirkung, Wechselwirkung, Gegenanzeige und Teilbarkeit angeboten.

Auch andere Serviceleistungen gehören in der „Apotheke vor Ort“ dazu. Zur Gesundheitsvorsorge kann man sich in den meisten „Apotheken vor Ort“ die wichtigsten Risikoparameter wie Body-Mass-Index (Verhältnis zwischen Körpergröße und Körpergewicht), Blutzucker, Blutdruck und Gesamtcholesterin gegen ein geringes Entgelt bestimmen lassen – nah und schnell. Auch diesen Check-Up kann der Versandhandel nicht bieten. Zudem gehört oftmals ein Botendienst zum Angebot dazu. Viele Apotheken liefern auf Wunsch das notwendige Arzneimittel in angemessener Frist nach Hause, falls man einmal wegen besonderen Umständen seine Wohnung nicht verlassen kann.

All diese Vorteile sprechen eindeutig für die „Apotheke vor Ort“. Damit diese gute Versorgung auch weiterhin gewährleistet wird, ist es wichtig, das Angebot auch zu nutzen und seine Apotheke in der Nachbarschaft gezielt aufzusuchen. Dadurch unterstützt man deren Erhalt, was sowohl der eigenen Versorgung als auch der Allgemeinheit dient.

Über die weitere Vorteile und Angebote der „Apotheke vor Ort“ informieren die Mitglieder der GRUPPE KARLSRUHER APOTHEKER e.V. gerne.

Weitere Medikamente oder Hausmittel finden sich in den Karlsruher Apotheken

Bildergalerie für die Native Ads des Verbands der Karlsruher Apotheken

Weitere Informationen zu Angeboten und Vorteilen der „Apotheke vor Ort“ sind bei den Mitgliedern der GRUPPE KARLSRUHER APOTHEKER e.V. erhältlich. Eine Übersicht der einzelnen Apotheken finden Sie hier.

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