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Kultur in der Corona-Krise

Bis zum 1. Mai: ZKM in Karlsruhe bleibt bei Maskenpflicht

Das Zentrum Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) macht von seinem Hausrecht Gebrauch und verlängert die Maskenpflicht.

Kubus ZKM Karlsruhe
Der Kubus des ZKM Karlsruhe. Foto: Tanja Mori Monteiro

Wegen der weiterhin hohen sehr hohen Infektionszahlen hätten die Museen in Baden-Württemberg für eine Fortsetzung der Vorgabe zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Innenräumen plädiert, teilt ZKM-Pressesprecherin Tanja Binder auf eine Anfrage der BNN mit. Dieser Aufforderung werde das Medienmuseum nun folgen.

Maßnahme im ZKM dient zum Schutz

Die Maßnahme diene dem Schutz von Gästen und Beschäftigten und gilt bis zum 1. Mai. Ein früheres Ende der Maskenpflicht ist laut Binder möglich, wenn die Infektionszahlen vorher signifikant sinken.

Ab dem 3. April fallen in Baden-Württemberg die meisten gesetzlichen Corona-Vorgaben weg. Kulturbetriebe oder Einzelhändler können von ihren Gästen aber weiterhin das Tragen einer Maske verlangen.

In Baden-Württembergs Kultureinrichtungen wird nicht einheitlich auf das mögliche Aus für die Maskenpflicht reagiert, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben hat. Während einige wenige noch abwarten, halten sich andere an die vom Bund vorgegebene Regelung.

Auch Mannheimer Nationaltheater nutzt Hausrecht

Mannheims Nationaltheater hat sein Hausrecht hingegen bereits geprüft und sich entschieden: „In Anbetracht des derzeitigen Infektionsgeschehens und aufgrund unserer Publikumsstruktur werden wir zum Schutz unserer Besucherinnen und Besucher von unserem Hausrecht Gebrauch machen“, sagte sein Geschäftsführender Intendant Marc Stefan Sickel.

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske werde bis auf weiteres beibehalten. „Wir folgen damit nicht zuletzt den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers“, sagte Sickel. Dieser habe sich dafür ausgesprochen, das Hausrecht wahrzunehmen.

Badische Landesmuseum hält sich an Gesetzeslage

Das Badische Landesmuseum will sich als landeseigenes Haus „an die allgemeine Gesetzeslage halten“, wie eine Sprecherin in Karlsruhe sagte. Andere Kultureinrichtungen, darunter auch die Stuttgarter Museen, müssen sich nach dem jüngsten Schreiben aus dem Ministerium zunächst erneut abstimmen.

In der Staatsoper in Stuttgart kann das Publikum künftig auf den Schutz über Mund und Nase verzichten. „Wir werden allerdings vor den Aufführungen eine dringende Empfehlung aussprechen“, sagte Opernsprecher Sebastian Ebling vor Bekanntwerden des jüngsten Schreibens aus dem Ministerium.

So wird es auch das Alte Schauspielhaus in Stuttgart halten. „Wir sind aber davon überzeugt, dass es richtig ist, unsere Gäste darum zu bitten, weiterhin eine Maske zu tragen“, sagte Intendant Axel Preuß der dpa. So sieht das auch Kay Metzger, Intendant am Theater Ulm.

Baden-Badener Festspielhaus überlegt noch

Das Festspielhaus in Baden-Baden hat dagegen noch nicht entschieden. Es werde noch überlegt, hieß es. Spätestens mit Beginn der Osterfestspiele am 9. April werde es eine Regelung geben.

Thorsten Weckherlin ist da für das Landestheater Tübingen bereits weiter: „Ich freue mich wahnsinnig für das Publikum, das keine Maske, keinen Test und keinen Impfnachweis mehr braucht“ sagte der Intendant. „Und ich freue mich für die Schauspieler, die endlich wieder in unvermummte Gesichter schauen können.“ Im Landestheater würden ohnehin nur 60 Prozent der Plätze besetzt und die meisten Besucher seien laut einer Umfrage geimpft.

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