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Amerikanische Weltkriegsbombe

Bombe in der Karlsruher Oststadt entschärft

In der Stuttgarter Straße in Karlsruhe ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Der Kampfmittelräumdienst war für die Entschärfung vor Ort. Eine Evakuierung fand nur in einem Gebäude statt.

Bombenfund: Die Polizei sperrte das Gebiet um die Stuttgarter Straße in Karlsruhe weiträumig ab. Foto: Thomas Riedel

In der Karlsruher Südstadt-Ost ist am Dienstagabend gegen 19.45 Uhr eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Die amerikanische Bombe war 250 Kilogramm schwer. Diese wurde am Nachmittag bei Bauarbeiten am Containerbahnhof gefunden. Die Polizeisperren wurden gegen 20 Uhr nach und nach abgebaut.

Der Kampfmittelräumdienst war vor Ort, das Gelände abgesperrt. Weder ein nahes Hotel noch Wohngebäude mussten evakuiert werden. Entlang der Stuttgarter Straße wurde der Straßenverkehr während der Entschärfung der Bombe im Zeitraum von 19 Uhr bis 19.45 Uhr gesperrt.

Die Südtangente war von den Maßnahmen nicht betroffen. Der Bahnverkehr war von 19.11 Uhr bis 19.46 Uhr eingestellt. Ein Hubschrauber der Bundespolizei überwachte die Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen aus der Luft.

Wall bei den Gleisen schützte die Umgebung

Die Bombe konnte um 19.44 Uhr erfolgreich entschärft werden. Im Anschluss wurde der Bahn- und Straßenverkehr wieder freigegeben. Größere Störungen im Straßenverkehr blieben aus, im Zugverkehr hatten 30 Züge insgesamt 711 Minuten Verspätung.

Ein Wall bei den Gleisen ist nach Angaben von Polizeisprecher Raphael Fiedler der Grund, warum keine größere Räumung nötig war. Die Bundespolizei war mit 20, das Polizeipräsidium Karlsruhe mit 44 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

Zudem waren ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Kräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, der Feuerwehr, des Ordnungsamtes der Stadt Karlsruhe und des Rettungsdienstes eingesetzt.

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