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Gebäudebrand

Brand in Toilettenanlage im Hauptbahnhof Karlsruhe führt zu Alarmauslösung

In den Damentoiletten im Karlsruher Hauptbahnhof hat der Inhalt eines Mülleimers gebrannt. Die Polizei verdächtigt nun eine junge Frau der Brandstiftung.

Am Bahnhof enstand ein Brand auf den Damentoiletten (Symbolbild). Foto: Stephan Friedrich

Am Abend des 1. Januar hat sich der Mülleimerinhalt in der Damentoilette des Karlsruher Hauptbahnhofes entzündet.

Gegen 20.40 Uhr erhielten die Bundespolizisten am Hauptbahnhof Kenntnis darüber, dass ein Rauchmelder in der Toilettenanlage Alarm schlug, teilte die Polizei Karlsruhe mit. Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe konnte den Inhalt schnell löschen und einen größeren Schaden abwenden.

Im Nachgang stellten Bundespolizisten eine 21-jährige Deutsche fest, die im Verdacht steht, den Brand gelegt zu haben. Die 21-Jährige trat in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen ähnlicher Fälle in Erscheinung und hielt sich entgegen eines aktuellen Hausverbotes und entgegen der Ausgangssperre im Bahnhof auf. Bei einer späteren Durchsuchung wurde ein Feuerzeug aufgefunden und als mögliches Beweismaterial sichergestellt.

Der hinzugezogene Polizeiarzt ordnete im Verlauf der Maßnahmen an, die junge Frau aufgrund ihres Verhaltens an eine psychiatrische Einrichtung zu überstellen.

Gegen die 21-Jährige wird nun unter anderem wegen Sachbeschädigung ermittelt. Hinzu kommen Ermittlungen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, da sie gegen die polizeilichen Maßnahmen massiv Widerstand leistete und versuchte die Beamten mit gezielten Tritten zu verletzen.

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