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Helikopter im Einsatz

Brennender Silo-Tanklastzug sorgt für Sperrung der A5 in Fahrtrichtung Süd

Ein bei der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd/Ettlingen in Brand geratener Silo-Tanklastzug sorgte am frühen Nachmittag für eine Sperrung der A5 in Richtung Basel. Auch in der Gegenrichtung kam es zwischenzeitlich zum Stau.

Ausgebrannt, aber nicht explodiert: Ein brennender Tanklastzug sorgte am frühen Nachmittag für eine Vollsperrung der A5 in Höhe der Anschlussstelle Karlsruhe Süd/Ettlingen. Foto: Hans-Dieter Reichelt

Auf der A5 Richtung Basel in Höhe der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd/Ettlingen ist am Samstag gegen 12.10 Uhr die Fahrerkabine eines Silo-Tanklastzuges in Brand geraten, der Holzspäne oder Pellets geladen hatte. Zeitweise war eine Rauchsäule weithin sichtbar.

Wie die Polizei mitteilte, war das Feuer offenbar im Bereich eines Vorderreifens entstanden und hatte sich dann auf das Fahrzeug ausgedehnt.

Der Fahrer und Passanten hatten erfolglos versucht, die Flammen mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Die Feuerwehr konnte schließlich verhindern, dass auch die Ladung entflammt wurde.

Der Fahrer des Lastzugs wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte gab es laut Polizei nicht. Den entstandenen Sachschaden schätzt sie auf 150.000 Euro.

Weil zunächst ein brennender Tanklastzug gemeldet wurde und sich Fahrzeugteile auf der Fahrbahn befanden, wurde vorsorglich die Autobahn in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Verkehr konnte jeweils über die Ausfahrt Karlsruhe-Süd aus- beziehungsweise umgeleitet werden. Die Strecke in Richtung Norden konnte gegen 12:50 Uhr wieder freigegeben werden.

Nach den Löscharbeiten musste die Fahrbahn gereinigt werden, sodass der Verkehr nur sukzessive und letztlich erst gegen 18.50 Uhr vollständig freigegeben werden konnte.

Verkehrshindernis: Die Bergung des ausgebrannten Silo-Tanklastzugs war noch in den späten Nachmittagsstunden nicht beendet. Foto: Matthias Kuld

Vor Ort befanden sich 52 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehren Rüppurr, Durlach, Wolfartsweier sowie ein Krankenwagen. Die Polizei war mit acht Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften vor Ort. Am Mittag wurde außerdem ein Helikopter eingesetzt, um die Gefahrenlage beurteilen zu können.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert (Letzte Aktualisierung: 17.10.2020, 21:42Uhr)

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