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Ermittlungen laufen

Brettener Ober­bürgermeister distanziert sich von Vorwürfen um Tötung von Fuchswelpen im Häcksler

Nachdem bei den Vorwürfen um getötete Fuchswelpen auch die Rede von Wäldern in Bretten war, wehrt sich Oberbürgermeister Martin Wolff gegen die Anschuldigungen. Eine Anklage gegen städtische Forstmitarbeiter liege nicht vor.

Circa sieben Wochen alt ist der Fuchswelpe inzwischen. Foto: pr

Das Leben des jungen Fuchses ist gerettet, die Ermittlungen um den Tod seiner Mutter und Geschwister gehen weiter. Der Vorfall soll sich laut Aussagen der Polizeidirektion Pirmasens in den Wäldern von Bretten oder Schwäbisch-Hall ereignet haben. Martin Wolff, Oberbürgermeister der Stadt Bretten, wehrt sich nun deutlich gegen die Vorwürfe an seine Forstmitarbeiter. „Wir distanzieren uns davon. Uns ist darüber nichts bekannt“, teilt Wolff mit.

Die Nachricht, dass der Corona-Test eines Gemeinderatsmitglieds negativ ist, sorgt auch bei Brettens OB Martin Wolff für große Erleichterung. Foto: Rebel

Konkret geht es bei dem Fall um mutmaßliches Töten von Fuchswelpen. Wie die Tierauffangstation Tierart in Maßweiler, bei der das einzige überlebende Jungtier abgegeben wurde, berichtet, sollen Forstmitarbeiter die Welpen beim Waldarbeiten in den Häcksler geworfen haben. Kurz zuvor starb deren Mutter bei einem Unfall.

„Wir arbeiten nicht einmal mit solchen Geräten“, sagt Wolff. Seine Mitarbeiter seien entsetzt über das Ereignis und die damit verbundenen Anschuldigungen. Weder Staatsanwaltschaft noch Polizei hätten sich bislang bei ihm gemeldet.

Polizei geht Hinweisen zu Fuchswelpen in Baden-Württemberg nach

Wie und wo sich das Drama um die Fuchswelpen abgespielt habe, müsse erst noch eindeutig geklärt werden, so der Polizeisprecher der Direktion Pirmasens. Die Ermittlungen liegen bereits bei der Staatsanwaltschaft Rheinland-Pfalz und würden anschließend nach Baden-Württemberg übergeben.

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