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Verstöße wegen Waffenrecht

Bundespolizei entdeckt Waffen bei drei Personen in Karlsruhe

Die Bundespolizei hat am Wochenende drei Personen in Karlsruhe angezeigt, weil sie unerlaubt Waffen mitgeführt haben. Gefunden haben die Beamten einen Schlagring, ein Messer und eine CO2-Pistole.

Die Waffen sind griffbereit in der Hosentasche oder dem Rucksack transportiert worden. (Symbolbild) Foto: Hansjörg Ebert

Bei drei Kontrollen haben die Beamten der Bundespolizei in Karlsruhe waffenrechtliche Verstöße aufgedeckt. Wie die Polizei mitteilte, wurde zunächst am Freitagnachmittag ein 34-jähriger Mann in der Karlsruher Innenstadt überprüft. In der Umhängetasche des Mannes fanden die Beamten dann einen Schlagring.

Nach Aussage des Beschuldigten habe er die Waffe dabei gehabt, um sich selbst verteidigen zu können. Er zeigte sich umsichtig. Dennoch ist der Schlagring ein nach dem Waffengesetz verbotener Gegenstand und wurde von den Beamten eingezogen.

Einen Tag später kontrollierten Bundespolizisten dann einen 20-Jährigen am Karlsruher Hauptbahnhof. Dieser händigte bereits auf Nachfrage ein Springmesser aus, das sich griffbereit in seiner Hosentasche befand. Das Messer wurde ebenfalls beschlagnahmt.

Den letzten Waffenbesitzer erwischte eine Streife der Bundespolizei am Sonntagnachmittag in einem Zug der Deutschen Bahn von Karlsruhe nach Mannheim. Der 33-jährige Fahrgast trug eine Schusswaffe im Rucksack mit sich rum. Dabei handelte es sich um eine sogenannte Luftdruck-Waffe, die nur mit einer Waffenbesitzkarte in der Öffentlichkeit mitgeführt werden darf. Einen entsprechenden Nachweis konnte der Mann nicht vorlegen.

Nachdem die Beamten ihm Waffe und Munition abgenommen hatten, konnte der 33-Jährige seinen Weg fortsetzen. Gegen alle drei Männer wird nun ein Verfahren wegen dem Verstoß gegen das Waffenrecht eingeleitet.

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