Skip to main content

Verschiebung schulintern geregelt

Abi-Prüfung für sieben Karlsruher Schüler wegen Corona-Quarantäne verschoben

Wegen eines Corona-Falls am Karlsruher Fichte-Gymnasium legen sieben Schüler ihre mündliche Abiturprüfung eine Woche später ab als geplant. Die Schüler müssen in Quarantäne, weil sie keine Maske trugen.

Terminverschiebung: Weil sie keine Maske trugen, müssen acht Abiturienten des Fichte-Gymnasiums in Quarantäne. Foto: Matthias Balk/dpa

Wegen eines positiven Corona-Falls in der Abschlussklasse wurden am Karlsruher Fichte-Gymnasium sieben Schüler kurz vor dem mündlichen Abitur in Quarantäne geschickt.

„Diese Schüler müssen ihre Prüfung eine Woche später nachholen. Beim mündlichen Abitur kann man solch eine Terminverschiebung glücklicherweise intern regeln“, sagt Fichte-Rektor Ralf Wehrmann.

Die regelmäßigen Schnelltests, die an der Schule durchgeführt werden, waren in den vergangenen Wochen am Innenstadt-Gymnasium alle negativ.

Die infizierte Person hatte ihre Corona-Infektion offenbar am Wochenende entdeckt und mit einem PCR-Test bestätigt. Deshalb mussten auch lediglich jene Schüler in Quarantäne geschickt werden, die am letzten Schultag vor dem Wochenende in direktem Kontakt mit der infizierten Person standen.

Infizierte Person trug im Unterricht Corona-Maske

„Es hätte noch schlimmer kommen können“, betont Wehrmann. Die infizierte Person habe nämlich eine medizinische Maske getragen und deshalb mussten lediglich Kontaktpersonen ohne Maske in Quarantäne.

Trägt eine infizierte Person in der Schule keine Maske, müssen alle Kontaktpersonen in Quarantäne und es spielt keine Rolle, ob sie selbst eine Maske trugen oder nicht.

Wegen des positiven Corona-Falls gilt am Fichte für die kommenden zwei Wochen wieder die Maskenpflicht. Und für die Zeit danach empfiehlt Werhmann seiner Schülerschaft ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz. „So kann man mögliche Quarantäne-Gefahren vor und in den Sommerferien reduzieren.“

nach oben Zurück zum Seitenanfang