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Weitere Lockerungen

Überblick: Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Ihrem Stadt- oder Landkreis

Die Corona-Regeln in Baden-Württemberg hängen vom Infektionsgeschehen ab. Sind bestimmte Marken unterschritten, sieht die neue Corona-Verordnung Lockerungen vor. Welche Regeln gelten in Ihrem Stadt- oder Landkreis? Ein Überblick.

Biergärten haben wieder geöffnet: Die Corona-Regeln des Landes Baden-Württemberg sehen zudem vor, dass ab einer stabilen Inzidenz unter 35 keine Testpflicht für Außengastronomie mehr besteht. Foto: Annette Riedl/dpa

Noch immer schränkt die Corona-Pandemie das öffentliche Leben ein. Aufgrund der steigenden Zahl an Corona-Impfungen und sinkender Inzidenzwerte aufgrund der eingehaltenen Corona-Regeln sind aber immer mehr Lockerungen dieser möglich.

Was wichtig ist: Die Corona-Regeln hängen vom örtlichen Infektionsgeschehen ab. Vollständig geimpfte oder genesene Personen zählen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mit – aber nur, wenn sie keine Corona-Symptome zeigen.

Prinzipiell gilt: Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis über 100, greift automatisch ab dem übernächsten Tag die Bundes-Notbremse mit einheitlichen Regeln. Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis unter 100, gelten dort die Regeln des Landes Baden-Württemberg. Diese sind in mehrere Öffnungsstufen aufgeteilt.

Ab dem 7. Juni 2021 gibt es zwei weitere Lockerungsstufen: Liegt die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 50, gelten die Regelungen der Öffnungsschritte 1 bis 3 unmittelbar. Steigt der Wert wieder über 50, werden die Lockerungen zurückgenommen. Zudem gibt es weitere Lockerungen bei einer stabilen Inzidenz (fünf Tage) unter 35. Alle Details lesen Sie weiter unten.

In unserer Grafik sehen Sie tagesaktuell, welche Stufe in Ihrem Landkreis aktuell gilt oder innerhalb der nächsten Tage in Kraft treten wird. Zudem sehen sie, wie sich die Inzidenzwerte in Ihrem Stadt- oder Landkreis derzeit entwickeln. Im Anschluss an die Grafik können Sie die aktuellen Corona-Regeln für Ihre Region nachlesen.

Überblick: Diese Regeln gelten in Ihrem Stadt- oder Landkreis

Welche Corona-Regeln gelten derzeit in Baden-Württemberg?

Die Corona-Regeln in Baden-Württemberg sind an die Sieben-Tage-Inzidenz im betroffenen Stadt- oder Landkreis gebunden. In Kreisen mit einem niedrigeren Wert ist mehr möglich. Ab einer Inzidenz von 100 greift die bundeseinheitliche Notbremse. Geimpfte und genesene Personen sind von der in zahlreichen Bereichen geltenden Testpflicht befreit, dafür ist ein Nachweis erforderlich.

Diese Stufen bei den Inzidenzwerten sind jetzt wichtig:

Wichtig ist: Die Lockerungen oder Verschärfungen gelten erst, nachdem das örtliche Gesundheitsamt diese bekanntgegeben hat. Eine sinkende Tendenz besteht, wenn innerhalb von 14 Tagen in Folge seit dem ersten Tag der Öffnungsstufe die Inzidenz durchschnittlich unter der Inzidenz des ersten Tages der jeweiligen Öffnungsstufe liegt. Steigen die Inzidenzwerte in den folgenden 14 Tagen im Durchschnitt, geht der betroffene Kreis bei den Öffnungsstufen einen Schritt zurück.

Damit bestimmte Kreise noch schneller lockern können, gelten in Regionen mit einer stabilen Inzidenz unter 50 gleich die Öffnungsstufen 2 und 3. Das hat vor allem Auswirkungen auf die maximalen Besucherzahlen. Zusätzlich werden unter der 50er-Marke die Kontaktbeschränkungen gelockert. Weitere Lockerungen gibt es zudem bei einer stabilen Inzidenz unter 35.

Bundes-Notbremse: Corona-Regeln bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100

Überschreitet ein Stadt- oder Landkreis an drei Tagen in Folge bei der Inzidenz den Wert von 100, tritt ab dem übernächsten Tag die Bundes-Notbremse in Kraft. Sinkt der Wert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, treten am übernächsten Tag alle aufgeführten Einschränkungen außer Kraft und es gilt die Corona-Verordnung von Baden-Württemberg.

Kontaktbeschränkungen: Bei der Notbremse darf sich ein Haushalt höchstens mit einer weiteren Person, die nicht zu diesem Haushalt gehört, treffen. Dabei zählen Kinder bis einschließlich 13 Jahre nicht mit. Bei Beerdigungen dürfen 30 Personen zusammenkommen.

Ausgangsbeschränkungen: Greift die Notbremse, treten im betroffenen Stadt- oder Landkreis nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr in Kraft. Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist dann nur mit triftigen Gründen (beispielsweise zur Berufsausübung, der Versorgung von Tieren oder zur Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen) erlaubt. Bis 24 Uhr dürfen Einzelpersonen allerdings noch spazieren gehen oder joggen.

Schulen und Kitas: Ab einer stabilen Inzidenz über 100 muss im Wechselunterricht unterrichtet werden. Steigt die Inzidenz über 165, schließen zusätzlich die Schulen (kein Präsenzunterricht) bis auf die Abschlussklassen und die Kitas bieten nur noch Notbetreuung an.

Einzelhandel und Dienstleistungen: Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150 ist weiterhin „Click&Meet“ mit negativem Corona-Test möglich. Ab einer Inzidenz von 150 dürfen dann nur noch Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte sowie beispielsweise Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Reformhäuser oder Tankstellen sowie Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte und Gartenmärkte, die „Waren des täglichen Bedarfs“ anbieten, öffnen. „Click&Collect“ ist auch bei einer Inzidenz über 150 möglich, allerdings ist hierfür ein fester Termin sowie ein negativer Corona-Test (nicht älter als 24 Stunden) nötig.

Auch körpernahe Dienstleistungen (Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Piercing- und Sonnenstudios) sind untersagt. Ausnahmen gelten für medizinisch notwendige Behandlungen. Friseurbetriebe und Fußpfleger dürfen geöffnet bleiben. Hierfür ist aber ein negativer Corona-Schnelltest (kein Selbsttest) erforderlich.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Gastronomie: Gastronomie, Hotels, Museen, Kinos, Theater, Opern, Gedenkstätten und Clubs werden geschlossen, eine Ausnahme sind Autokinos. Die Außenbereiche von Zoos und botanischen Gärten dürfen öffnen – mit Hygienekonzept und aktuellem negativem Coronatest-Ergebnis (nicht älter als 24 Stunden). Außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen, Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen schließen. Online-Angebote sind weiterhin möglich.

Sport: Kontaktloser Individualsport auf Außen- oder Innensportanlagen alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ist erlaubt. Kinder bis 14 Jahre sollen „in Gruppen von höchstens fünf Kindern“ gemeinsam kontaktfrei Sport treiben dürfen. Schwimmbäder, Saunen, Fitnessstudios und Thermen bleiben zu.

Homeoffice: Die Pflicht zum Homeoffice wird verstärkt. Wenn es privat möglich ist, sind Angestellte verpflichtet, das Homeoffice-Angebot wahrzunehmen.

Grundlegende Corona-Regeln unabhängig der Öffnungsschritte

Unabhängig von den drei Öffnungsstufen des Landes Baden-Württemberg gilt bei einer Inzidenz unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen:

Private Treffen: Es dürfen sich im öffentlichen sowie im privaten Raum maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Kinder bis einschließlich 13 Jahre der Haushalte sowie Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt. Außerdem gelten Paare, die nicht zusammenleben, als ein Haushalt und können sich mit einem weiteren Haushalt treffen. Bei Beerdigungen und Urnenbeisetzungen gibt es keine Teilnehmerbegrenzung, allerdings gelten natürlich die Hygieneauflagen.

Schulen und Kitas: Kitas können bei einer Inzidenz unter 100 im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen öffnen. An Grundschulen findet vor Ort Präsenzunterricht ohne Abstandsregeln statt. In allen anderen Klassenstufen ist Wechselunterricht vorgeschrieben, Ausnahmen sind für Abschlussklassen möglich.

Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 kann auch an weiterführenden Schulen wieder Präsenzunterricht (Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen) stattfinden. Ab dem 21. Juni können weiterführende Schulen bereits bei einer stabilen Inzidenz unter 100 in den Regelbetrieb gehen. Damit Präsenzunterricht an allgemeinbildenden Schulen oder Berufsschulen stattfinden kann, müssen Schüler und Lehrer zwei Mal wöchentlich auf Corona getestet werden (Ausnahmen für Geimpfte und Genesene).

Fahrprüfungen oder andere Prüfungen für Boot oder Flugzeug sind mit Maske und unter Einhaltung der Hygieneauflagen möglich.

Baumärkte dürfen öffnen – unabhängig der Öffnungsschritte

Gastronomie: Liefern und Abholen ist grundsätzlich erlaubt.

Körpernahe Dienstleistungen: Diese sind mit Termin erlaubt, wenn alle Beteiligten Masken tragen. Ist dies nicht möglich (beispielsweise bei einer Rasur), ist ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest verpflichtend.

Sport: Kontaktarmes Training ist möglich, allerdings mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten – das gilt auch für Ballett- und Tanzschulen. Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht dazu. Das gilt noch nicht für Fitnessstudios und Yogastudios. Diese dürfen erst beim zweiten Öffnungsschritt öffnen. Anfänger-Schwimmkurse sind erlaubt.

Religion: Gottesdienste dürfen ohne Anmeldung und Testkonzept durchgeführt werden, auch Gesang der Gemeinde ist erlaubt

Öffnungsschritt 1: Corona-Regeln bei einer Inzidenz unter 100

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Kreis in Baden-Württemberg an fünf Tagen in Folge unter 100, werden die Corona-Regeln am übernächsten Tag gelockert. Das muss aber zunächst das örtliche Gesundheitsamt verkünden. Was gilt dann konkret?

Bei allen Öffnungen sind aber das Tragen einer Maske, Hygienekonzepte sowie die Dokumentation der Besucher- oder Kundendaten Pflicht. Zudem müssen diese einen negativen Corona-Test vorlegen. Ausgenommen hiervon sind Genesene und Geimpfte.

Gastronomie: Die Gastronomie in Baden-Württemberg darf zwischen 6 und 21 Uhr wieder öffnen – im Innen- und Außenbereich. Draußen gibt es keine Personenbegrenzung, im Inneren anhand der Quadratmeterzahl. Die Tische werden so gestellt, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Shisha- und Raucherbars dürfen ebenfalls zwischen 6 und 21 Uhr öffnen, geraucht werden darf aber nur im Freien. Auch Kantinen in Betrieben, Mensen und Cafeterien an Hochschulen dürfen öffnen – mit Abstand.

Einzelhandel: Shoppen ist mit „Click&Meet“ wieder möglich. Die Kundenanzahl pro Quadratmeter ist aber begrenzt. Pro 40 Quadratmeter Ladenfläche ist ein Kunde mit Termin und ohne Test möglich. Es sind für die gleiche Fläche auch zwei Kunden ohne Termin möglich – aber nur mit negativem Corona-Test (Ausnahmen für Geimpfte und Genesene). Tiersalons und Tierfriseure dürfen wieder öffnen.

Sport: Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport, Vereinssport und Hochschulsport im Freien ist auf Sportanlagen und Sportstätten in Gruppen mit maximal 20 Personen erlaubt. Bei organisiertem Vereinsport darf das Training auch außerhalb von Sportstätten stattfinden, zum Beispiel beim Joggen – für private Gruppen (z.B. Wandergruppen) gilt das aber nicht.

Auch Minigolf-Anlagen, Hochseilgärten und ähnliche Einrichtungen können von Gruppen dieser Größe genutzt werden. Die Außenbereiche von Schwimmbädern, Thermal- und Spaßbädern sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang dürfen mit begrenzter Besucheranzahl öffnen.

Veranstaltungen von Profisportlern können im Freien mit maximal 100 Zuschauern (mit Abstand) stattfinden. Auch Wettkampfveranstaltungen des kontaktarmen Amateursports können mit maximal 20 Sportlern und maximal 100 Zuschauern draußen stattfinden.

Im ersten Öffnungsschritt des Landes Baden-Württemberg sehen die Corona-Regeln vor, dass die Außenbereiche von Schwimmbädern wieder öffnen dürfen. Foto: Martin Schutt/dpa

Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Im Außenbereich sind Kulturveranstaltungen (Opern, Theater, Konzerte, Filme) mit maximal 100 Besuchern mit Abstand erlaubt. Auch Museen, Bibliotheken, Büchereien, Galerien, Archive und Gedenkstätten können öffnen (eine Person pro 20 Quadratmeter). Gleiches gilt für botanische Gärten und Zoos. Natur- oder Stadtführungen sind mit bis zu 20 Personen erlaubt.

Hochschulen, Volkshochschulen, Musikschulen, Kunstschulen: Vor Ort können an Hochschulen Lehrveranstaltungen im Freien stattfinden. Dabei sind maximal 100 Menschen erlaubt, die sich vorab anmelden. Auch Kurse in Volkshochschulen oder ähnlichen Einrichtungen sind im Inneren mit zehn, im Freien mit 20 Personen möglich. Tanz- und Sportkurse in Räumen sind untersagt. Nachhilfe ist mit Abstand mit maximal zehn Schülern gestattet. Gleiches gilt für Musik-, Kunst- und Jugendschulen. Unterricht mit Gesang, Tanz und Blasinstrumenten sind noch verboten. Ballett- und Tanzschulen dürfen außen mit zehn Schülern trainieren.

Tourismus: Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze und ähnliche Einrichtungen dürfen wieder Gäste empfangen. Diese müssen aber dort alle drei Tage einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen. Auch touristischer Reisebusverkehr mit maximal halb gefüllten Bussen ist erlaubt. Start und Ziel müssen aber in einem Kreis sein, wo die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Gleiches gilt für die Ausflugsschifffahrt, touristische Seilbahnen und Museumsbahnen.

Veranstaltungen: Versammlungen in Vereinen oder Betrieben sowie Gremiensitzungen können draußen mit maximal 100, innen mit maximal zehn Personen stattfinden.

Öffnungsschritt 2: Wenn die Inzidenz 14 Tage in Folge sinkt

Greift der Öffnungsschritt 1 in einem Kreis in Baden-Württemberg und die 7-Tage-Inzidenz dort sinkt in den folgenden 14 Tagen weiter, kann nach Bekanntgabe durch das Gesundheitsamt Öffnungsschritt 2 gelten. Dann werden die Corona-Regeln weiter gelockert. Auch hier gilt weiterhin: Dokumentationspflicht, Maskenpflicht, Testpflicht, Hygienekonzept. Prinzipiell wird die maximale Zahl von Kunden oder Gästen erhöht: eine Person je 20 Quadratmeter.

Gastronomie: Restaurants und Co. sowie Shisha-Bars dürfen eine Stunde länger, nämlich bis 22 Uhr öffnen. Ansonsten bleiben die Regeln von Öffnungsschritt 1.

Sport: Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen ist im Inneren und im Freien erlaubt. Dabei ist eine Person pro 20 Quadratmeter erlaubt. Auch Fitnessstudios und Yogastudios dürfen wieder öffnen. Bei Veranstaltungen im Profisport sind im Freien 250 Zuschauer und in geschlossenen Räumen mit Abstand 100 Zuschauer erlaubt. Gleiches gilt auch für Wettkampfveranstaltungen im kontaktarmen Amateursport.

Auch der Innenbereich bei Bädern darf öffnen. Saunen und ähnliche Einrichtungen können von Gruppen mit maximal zehn Personen genutzt werden.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Bei Theatern, Opern, Konzerten und Kinos können im Inneren bis zu 100 Zuschauer (mit Abstand) dabei sein. Im Freien sind maximal 250 Besucher gestattet.

Hochschulen und Musikschulen: In geschlossenen Räumen können mit Abstand an Hochschulen maximal 100 Personen an Lehrveranstaltungen teilnehmen, draußen sind bis 250 Menschen erlaubt. An Musik-, Kunst-, Jugend-, Tanz- und Ballettschulen dürfen Gruppen mit maximal 20 Schülern mit Abstand (innen und außen) unterrichtet werden.

Messen: Kongresse, Ausstellungen und Messen sind möglich (eine Person pro 20 Quadratmeter).

Vergnügungsstätten: Spielhallen und Wettvermittlungen können zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet haben. rauchen ist aber nur draußen erlaubt.

Tourismus: In Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben dürfen die Wellnessbereiche, Bäder und Saunen von Übernachtungsgästen genutzt werden. Museumsführungen dürfen mit maximal 20 Personen durchgeführt werden.

Veranstaltungen: Versammlungen in Vereinen oder Betrieben sowie Gremiensitzungen können draußen mit maximal 250, innen mit maximal 100 Personen stattfinden.

Öffnungsschritt 3: Weitere Lockerungen der Corona-Regeln

Sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz in Kreisen, in denen derzeit der Öffnungsschritt 2 gilt, an 14 folgenden Tagen weiter, greift Öffnungsschritt 3. Weiterhin sind Corona-Tests und Hygienekonzepte sowie Dokumentationen der Kundendaten Pflicht. Prinzipiell wird die maximale Zahl von Kunden oder Gästen erhöht: Jetzt ist eine Person je zehn Quadratmeter erlaubt.

Gastronomie: Restaurants und Bars sowie Shisha-Bars dürfen jetzt von 6 bis 1 Uhr geöffnet sein. Rauchen ist weiterhin nur draußen erlaubt.

Durch die Lockerungen der Corona-Regeln kehrt das Leben zurück in die Restaurants. Foto: Ole Spata/dpa

Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Theater, Opern, Konzerte und Kinos können in geschlossenen Räumen maximal 250 Teilnehmer empfangen. Im Freien sind bis zu 500 Personen (mit Abstand) erlaubt. Freizeitparks und ähnliche Einrichtungen dürfen öffnen. Wettkampfveranstaltungen im Profisport sowie im kontaktarmen Amateursport sind mit 500 Zuschauern draußen, mit 250 Zuschauern im Innern möglich.

Sport: Saunen, Schwimmbäder, Dampfbäder und Wellnessbereiche dürfen generell mit Personenbegrenzung öffnen.

Vergnügungsstätten: zwischen 6 und 1 Uhr geöffnet

Hochschulen: Bis zu 250 Teilnehmer sind bei Präsenzveranstaltungen an Hochschulen im Inneren erlaubt, maximal 500 im Freien.

Messen: Eine Person pro zehn Quadratmeter gilt bei Messen, Ausstellungen und Kongressen.

Veranstaltungen: Sitzungen und Versammlungen von Vereinen und Betrieben können draußen mit 500 Menschen, innen mit 250 Menschen stattfinden.

Weitere deutliche Lockerungen ab einer Inzidenz unter 50

Neu seit 7. Juni: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Kreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 50, gelten die Öffnungsschritte 2 und 3 unmittelbar. Steigen die Zahlen auf über 50, gelten die Lockerungen nicht mehr.

Zusätzlich zu den Öffnungsschritten (s.o.) gilt bei einer stabilen Inzidenz unter 50:

Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert. Jetzt sind Treffen von bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten möglich. Die Kinder der Haushalte bis einschließlich 13 Jahre sind ausgenommen. Zusätzlich dürfen fünf Kinder unter 13 aus maximal fünf weiteren Haushalten dazukommen – beispielsweise bei Kindergeburtstagen.

Einzelhandel und Geschäfte: Der Einzelhandel, Ladengeschäfte und Märkte können laut den Corona-Regeln wieder komplett öffnen. Die Testpflicht entfällt! Es gelten die Hygieneauflagen und Maskenpflicht (auch auf den Parkplätzen und vor den Geschäften). Zudem ist die Kundenzahl je nach Verkaufsfläche begrenzt. Besondere Verkaufsaktionen sind verboten, Warteschlangen sollen vermieden werden.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen: Galerien, Museen, Gedenkstätten und Zoos sowie botanische Gärten, Büchereien, Bibliotheken und Archive dürfen ohne Auflagen öffnen.

Stabile Inzidenz unter 35: Das gilt im betroffenen Kreis

Liegt ein Stadt- oder Landkreis stabil (fünf Tage in Folge) bei der 7-Tage-Inzidenz unter 35, gelten die zusätzlichen Lockerungen unter 50, alle drei Öffnungsschritte sowie diese weiteren Lockerungen:

Testpflicht: Die Testpflicht für die Außenbereiche der Gastronomie (zum Beispiel im Biergarten) sowie für Veranstaltungen und Einrichtungen (zum Beispiel bei Freibädern) entfällt.

Feiern im Gastgewerbe können mit maximal 50 Personen stattfinden, Tanzveranstaltungen sind aber ausgenommen. Hier gilt aber weiterhin: Die Teilnehmer brauchen einen Impf-, Genesenen- oder Test-Nachweis.

Messen: Bei Ausstellungen, Kongresse, Messen wird die maximal mögliche Besucheranzahl noch einmal erweitert. Veranstaltungen wie Sitzungen in Vereinen und Betrieben sind draußen mit 750 Menschen möglich.

Kultur: Theater, Opern, Kulturhäuser und Kinos dürfen im Freien 750 Zuschauer empfangen. Gleiches gilt für Vortrags- und Informationsveranstaltungen.

Schulen: Sportunterricht jeglicher Art ist wieder möglich.

Diese Lockerungen werden zurückgenommen, wenn die Inzidenz an drei Tagen in Folge über 35 liegt.

von Tina Givoni, Pascal Schütt, Swantje Huse, Janina Keller, Frank Löhnig, René Ronge, Michael Rudolphi, Isabel Ruf, Christian Schellenberger, Holger Siebnich und Julia Trauden

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