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Ein Fall bestätigt

Coronavirus in Karlsruhe: Das sagt OB Mentrup

Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup geht trotz des ersten Falls einer Infizierung mit dem Coronavirus nicht von einer Gefährdung der Bürger in der Stadt aus. Am Freitagnachmittag vermeldete das zuständige Sozialministerin den ersten Fall in der Fächerstadt.

Frank Mentrup (SPD), Oberbürgermeister von Karlsruhe. Foto: Uli Deck/Archivbild

Da am Abend auch das Zweitliga-Spiel des KSC gegen den 1. FC Nürnberg stattfindet, diskutierten Vertreter der Stadt auch über mögliche Auswirkungen der Corona-Infizierung für die Fans beim Fußballspiel. „Da diese Person aus Nürnberg kam und wir intensiv mit dem Gesundheitsamt in Karlsruhe zu tun hatten, gibt es von dort die Rückmeldung, dass wir das Spiel stattfinden lassen können und es keine Gefährdung gibt”, erklärte Mentrup gegenüber den BNN.

Die Frage, ob es eine erhöhte Gefahrenlage für die Karlsruher Bevölkerung geben würde, verneinte Mentrup. „Es gab zwar einen Krankheitsfall, der hat sich aber in einem sehr beschränktem Umfeld am Rande einer Konferenz in der neuen Messe abgespielt.”

Es sei klar, dass der Mann bevor er ins Krankenhaus eingeliefert wurde, mit 20 Personen Kontakt hatte. „Es ist also nicht davon auszugehen, dass die eigentlichen Konferenzteilnehmer oder andere Bürger in Karlsruhe mit der Person in Kontakt gekommen sind”, so der OB weiter.

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine telefonische Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr Telefon 0711 / 904-39555 Auch die Stadt Karlsruhe hat sich entschlossen, die städtische Info-Hotline für Bürger nun auch am Wochenende zu betreiben. Unter 0721/1333333 stehen die Mitarbeiter von 9 bis 16 Uhr für Fragen bereit.



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