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Erste Verlegung im Südwesten

Volle Intensivstationen: Covid-Patienten aus Karlsruhe und Pforzheim werden in andere Bundesländer verlegt

Je drei Covid-19-Patienten aus Karlsruhe und Pforzheim sollen auf Intensivstationen in anderen Bundesländern verlegt werden. Es wäre das erste Mal seit Beginn der Pandemie, dass dies in Baden-Württemberg passiert.

Corona-Kranke aus Karlsruhe und Pforzheim sollen in ein anderes Bundesland verlegt werden. (Symbolbild) Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Erstmals seit Beginn der Pandemie sollen Covid-19-Patienten außerhalb von Baden-Württemberg versorgt werden. Dabei handele es sich um je drei Covid-Kranke aus Karlsruhe und Pforzheim, die mehrheitlich beatmet werden, sagte der Koordinator der Corona-Intensivversorgung im Südwesten, Götz Geldner, der Deutschen Presse Agentur am Mittwoch.

„Unter Umständen könnte die Verlegung noch in dieser Woche passieren“, fügte der Ärztliche Direktor der Ludwigsburger RKH Kliniken hinzu.

Bereits am Freitag betonte Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, beim Bericht des Städtischen Klinikums den Ernst der Lage, da zu diesem Zeitpunkt bereits kein Intensivbett mehr frei gewesen sei. Die Cluster Karlsruhe und Pforzheim seien aktuell am schlimmsten betroffen.

Covid-Patienten aus Karlsruhe und Pforzheim werden im „Kleeblatt Südwest verlegt

Die benötigten Intensivbetten seien bei den Ländern Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz gestellt worden, die mit Baden-Württemberg das sogenannte Kleeblatt Südwest bilden.

Bundesweite Verlegungen werden nach Angaben des zuständigen Arbeitskreises der Innenministerkonferenz aktuell für rund 80 Patienten über das Kleeblatt-Verfahren geprüft. Das heißt, dass erst versucht wird, die Patienten innerhalb des regionalen Kleeblatts zu verlegen.

Wenn auch dort die Betten voll sind, wird die Suche auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt.

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