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Der Versuch reicht aus

Der Einbruch macht das Zuhause nach 30 Jahren zu einem fremden Ort

Die Zerstörungswut der Täter ist bis heute an den Türrahmen zu erkennen. Für Nicola K. ist ihre Wohnung auch nach dem Einbruch ein sicherer Ort. Anni L. hingegen verfolgt alleine der Versuch bis heute.

Der persönlichste Raum wird zum Tatort: Einbrecher suchen sich über Terrassen- und Wohnungstüren sowie Fenster ihren Weg. Für Bewohner ist der psychische Aspekt oft schlimmer als der materielle Verlust. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Das eigene Zuhause verspricht Geborgenheit, Sicherheit und Privatsphäre. Zugang hat nur die Familie mit ihrem Schlüssel. Einbrechern jedoch ist das auf der Suche nach ein paar Hundert Euro egal. Mit Brecheisen und Schraubenziehern betreten sie Wohnungen und Häuser, durchwühlen den persönlichsten Besitz. „Ich wäre anschließend am liebsten ausgezogen“, sagt Anni L.

30 Jahre wohnt sie bereits mit ihrem Mann im selben Haus im Umkreis von Ettlingen, als Verbrecher sich an der Terrassentür zu schaffen machen. Ein Erlebnis, das die 74-Jährige nicht vergessen kann. Ihren echten Namen und den genauen Wohnort möchte sie daher auch lieber nicht nennen.

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