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Vivariums-Leiter Johann Kirchhauser nennt die Top 5

Ganz schön gefährlich: Das sind die giftigsten Tiere im Naturkundemuseum Karlsruhe

Klapperschlange, Pfeilgiftfrosch, Lanzenotter: Im leider immer noch geschlossenen Naturkundemuseum in Karlsruhe gibt es viele giftige Tiere. Johann „Hannes“ Kirchhauser, der Leiter des Vivariums, kennt sie alle bestens. Und er hat uns erzählt, welches die giftigsten Tiere im Museum sind.
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Das Naturkundemuseum hat leider immer noch geschlossen. Immerhin: Wer sich – auch durch Videos – informieren möchte, kann dies auf Facebook, Instagram oder YouTube rund um die Uhr tun. Zudem gibt es auf der Homepage des Museums täglich von 8 bis 19.30 Uhr einen Livestream aus dem Korallenbecken. Live vor Ort können sich derzeit nur die Mitarbeiter des Museums die Tiere anschauen. Einer von ihnen ist der Biologe und Vivariums-Leiter Johann „Hannes“ Kirchhauser. Die Badische Woche hat den Experten für Terraristik und Aquaristik gefragt: „Herr Kirchhauser, welche fünf Tiere sind die giftigsten im Naturkundemuseum?“

„Am allergiftigsten sind eigentlich die Krustenanemonen“, sagt Kirchhauser. „Dennoch würde ich die nicht dazu zählen, denn sie sind für den Menschen normalerweise nicht gefährlich. Bei richtiger Behandlung werden sie ihr Gift niemals abgeben.“ Probleme könnte es nur geben, wenn Aquarianer „daran rumzupfen“ würden. Er kenne einen Fall, bei dem eine ganze Familie in die Intensivstation gekommen ist, weil jemand die Korallen unsachgemäß behandelt habe. Dadurch wurden giftige Aerosole frei.

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