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Neues Album

Karlsruher Singer-Songwriterin Neeki will es wissen

Den guten Vorsatz fasste Neeki tatsächlich in der Silvesternacht des vergangenen Jahres. Da beschloss die Karlsruher Singer-Songwriterin, ihre fünfjährige Kreativpause zu beenden und ein neues musikalisches Projekt zu beginnen.

Die Karlsruher Singer-Songwriterin Neeki meldet sich nach fünfjähriger Kreativpause zurück. Ihr neues Album erscheint im März. Foto: Wolfgang Weber
Etliche gute Songs hatte sie schon in der Schublade, andere komponierte sie neu, denn plötzlich war sie wieder da: die Lust am Schreiben und auch am Spielen. „Mein erster Anlauf Jahre zuvor stand unter einem schlechten Stern“, erzählt die Musikerin ganz offen und ehrlich. „Danach habe ich meine Musik völlig auf Eis gelegt: runter von der Bühne, raus aus dem Business.“

Paddy Bohr produziert das Album

Bis sie dann an Silvester plötzlich bemerkte, wie wichtig ihr die Musik eigentlich doch gewesen war und immer noch ist. Und diesmal wollte sie es wissen. Der beste Produzent sollte mit dabei sein, die beste Band, die besten Techniker. Also bewarb sie sich einfach mal beim Produzenten Paddy Bohr in Bruchsal, spielte ihm auf der Gitarre ein paar Lieder vor und freute sich anschließend darüber, dass Bohr ihr Album produzieren wollte.
Er stellte ihr auch eine Band zusammen, die zu den Songs der Karlsruherin passt. Als „erdigen Indie-Pop-Sound“ oder auch als „desillusionierten Mädchen-Pop irgendwo zwischen John Mayer und Wir sind Helden“ bezeichnet Neeki ihre Musik. Oder auch als „widerlich-charmant“. „So hat mich mal jemand genannt und ich fand, dass das sehr gut zu mir passte.“

Neeki stammt aus einer musikalischen Familie

Der musikalische Background der Musikpädagogin, die hauptberuflich kleinen Kindern in einer Karlsruher Kita musikalische Früherziehung angedeihen lässt, ist sehr breit gefächert. Als Tochter eines Geige spielenden Vaters wuchs sie mit klassischer Musik auf, spielte Fagott, Klavier und Gitarre und schrieb schon als Jugendliche Songs. Klar, dass sie auch im Schulorchester des Helmholtz-Gymnasiums mitwirkte. Ihre musikalischen Vorbilder sind unter anderem Tracy Chapman, Kettcar und die Cranberries. Tatsächlich erinnert Neekis außergewöhnliche Stimme ein wenig an jene der Cranberries-Sängerin Dolores O’Riordan. Und ihre klare Stimme ist es auch, die die Songs unverwechselbar macht.

Elf Songs auf "Tanz dich frei"

Das Album „Tanz dich frei“ mit elf deutschsprachigen Songs soll im Mai erscheinen. Das Motto, kurz gefasst, lautet in etwa: Wenn man mal hinfällt, soll man auch wieder aufstehen und einfach weitermachen. Damit alles perfekt wird, hat sich Neeki nicht nur im Studio, sondern auch beim Mastering einen Crack ausgesucht: Kein Geringerer als der Grammy-nominierte Karlsruher Mastering-Guru Robin Schmidt (Placebo, Mando Diao, Die Ärzte) wird den Songs den letzten Feinschliff geben und sie quasi veredeln.
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