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Klarer Erfolg gegen Rasta Vechta II

Basketballer der Karlsruher Lions sind zurück in der Erfolgsspur

Mit einem 95:67 (55:31)-Heimsieg gegen Vechta II punkten die Zweitliga-Basketballer der PSK Lions auch bei ihren Fans.

Zweikampf/Duell: Jesse Ani (r., PSK) gegen Johann Gruenloh (l., Vechta)

Basketball/ 2. Bundesliga ProA: PSK Lions - Rasta Vechta 2, 02.12.2023
Auch in dieser Szene setzt sich Jesse Ani durch (hier gegen Johann Gruenloh, links). Insgesamt 18 Punkte steuerte der Top-Scorer der Lions in dieser Partei zum klaren Heimerfolg des Karlsruher Basketball-Zweitligisten bei. Foto: Stefan Mazur

Der verletzte Kapitän Julian Albus schwang den Krückstock zum Rhythmus des Neil Diamond-Klassikers „Sweet Caroline“, der immer dann in der Lina-Radke-Halle ertönt, wenn die PSK Lions ein Heimspiel gewonnen haben. Am Samstagabend war dies wieder der Fall und Albus war sehr zufrieden, wie sein Team die Aufgabe gegen Rasta Vechta II gelöst hatte und die schwache Leistung bei der Niederlage in Nürnberg vor einer Woche vergessen ließ.

Partie im Karlsruher „Löwenkäfig“ schon zur Halbzeit entschieden

95:67 (55:31) lautete das Endergebnis in einem Spiel, das vor den 1.500 Besuchern im Karlsruher „Löwenkäfig“ eigentlich schon zur Pause entschieden war. Da führte die Mannschaft von Aleksandar Scepanovic mit 55:31 und ließ sich im zweiten Spielabschnitt diesen Vorsprung nicht mehr nehmen.

Klare Verhältnisse im zweiten Viertel

Dabei sah es nach dem ersten Viertel der Begegnung, in der die Lions zwar schnell mit 9:2 führten, aber durch Unkonzentriertheiten und leichte Ballverluste die Vechta Youngsters immer wieder herankommen ließen, nicht nach einem dermaßen deutlichen Erfolg aus. 21:19 stand es nach zehn Minuten, aber im zweiten Viertel, in dem der spätere Top-Scorerer Jesse Ani die Hälfte seiner insgesamt 18 Punkte versenkte, nutzten die Lions die Fehler der Gäste aus Niedersachsen gnadenlos aus, sicherten sich dieses Viertel mit 34:12 und legten damit den Grundstein zum fünften Saisonsieg.

Von Waadens harte Landung nach Attacke des Gegners

An der Überlegenheit des „Karlsrudels“ änderte auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Dominick von Waaden nichts. Der Flügelspieler landete nach einer Attacke seines Gegenspielers hart auf dem Hallenboden, konnte aber nach einer kurzen Behandlung selbst das Spielfeld verlassen.

Die Lions agierten im weiteren Spielverlauf zwar nicht fehlerlos und nahmen sich nach der Pause immer wieder einige Auszeiten, blieben aber zu jederzeit Herr des Geschehens. Vor allem unter den Körben, wo sich Bakary Dibba mit insgesamt 13 Rebounds hervortat, dem zusammen mit seinen 15 Punkten ein Double-Double gelang.

Überragende Partie von Top-Scorer Jesse Ani

Im Schlussviertel gönnte Löwen-Coach Scepanovic noch Terry Haarmann aus dem eigenen Nachwuchs einige Minuten Spielzeit, der sich mit vier Punkten in die Liste der Korbschützen der Lions eintragen konnte, in der mit Ani, Dibba, Williams, Zeeb und Tunstall gleich fünf Spieler zweistellig punkteten, was viel über die mannschaftliche Geschlossenheit des Teams aussagt, das seinen Top-Scorer Jesse Ani ausgiebig feierte.

Der zeigte seine bisher beste Leistung im Löwendress und führte dies darauf zurück, „dass wir als Team gut zusammenspielen und ich dadurch auch immer mehr Vertrauen in mein Spiel gefunden habe“.

Am kommenden Samstag (19 Uhr) gastieren die Lions beim Tabellenvorletzten Bochum und wollen dort mit einem weiteren Sieg den Kontakt zu den Play-Off-Plätzen halten. 

Stenogramm der PSK Lions

Ani 18 Punkte/0 Dreier, Dibba 15/1, Williams 14/1, Zeeb 10/2, Tunstall 10, Seiko 9/1, Jostmann 8, Dent 5/1, Haarmann 4, von Waaden 2

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