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Leseraufruf

Die Toten der Corona-Pandemie: Wir erzählen von den Menschen hinter der Statistik

Gestorben mit oder an Corona? Mit Vorerkrankungen? Im hohen Alter? Für Menschen, die Angehörige und Freunde durch Corona verloren haben, spielt all das keine Rolle. Wir wollen von den Menschen berichten, die hinter den Zahlen stehen.

Einen persönlichen Nachruf für die an und mit Corona verstorbenen Menschen in der Region: Melden Sie sich in der Redaktion, wenn Sie uns dabei unterstützen möchten. Foto: Martin Schutt picture-alliance / dpa/dpaweb

40.686 Menschen sind bis zum 11. Januar 2021 deutschlandweit an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. In Baden-Württemberg sind es zu diesem Zeitpunkt 5.575 Menschen. Jeden Tag veröffentlicht das Robert-Koch-Institut neue Zahlen.

Gleichzeitig kochen täglich unzählige Diskussionen in den sozialen Netzwerken hoch - nicht nur dort, aber dort eben besonders sichtbar. Es geht um Statistiken, um Zahlen. Es wird gegengerechnet. Wie viele der Toten waren bereits anderweitig krank? Sind sie wirklich am Coronavirus gestorben oder „nur“ mit ihm? Waren die Toten nicht auch schon alt? Und sterben nicht jedes Jahr viel mehr Menschen an der Grippe?

Statistiken und Zahlen sind das eine. Die konkrete Trauer, die die Angehörigen der Toten empfinden, das andere.

Wir möchten diesen Verstorbenen in einer Reihe persönlicher Porträts ein Gesicht geben und erzählen, wer die Menschen waren, die sich hinter den Zahlen der Statistiken verbergen. Dafür suchen wir Angehörige von Menschen, die durch das Coronavirus gestorben sind, und die bereit sind, uns vom Leben und Sterben ihrer Eltern, Geschwister, Kinder, Verwandten oder Freunde zu berichten.

Wenn Sie unsere BNN-Redakteurinnen bei diesem Projekt unterstützen möchten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter online@bnn.de.

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