Skip to main content

Zentrale Anlaufstelle

Eingreifen, bevor die Wohnung weg ist: Landkreis Karlsruhe startet Präventionsprojekt gegen Obdachlosigkeit

Wenn die Wohnung verloren ist, ist es zu spät. Daher will der Landkreis Karlsruhe künftig einschreiten, bevor die Zwangsräumung angewiesen wird. Das Projekt beginnt 2021 und gilt vorerst für zwei Jahre..

Lebt ein Mensch bereits auf der Straße, ist die Hilfe schwer: Der Landkreis Karlsruhe hat ein Konzept aufgelegt, mit dem Obdachlosigkeit rechtzeitig verhindert werden soll. Zwölf Kommunen beteiligen sich an dem vorerst befristeten Projekt. Foto: Holger Hollemann / picture alliance / dpa

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Wer seine Wohnung verliert, findet nicht immer eine neue. Daher will der Landkreis Karlsruhe verstärkt eingreifen, bevor es zu spät ist. Mit einem Präventionskonzept sollen Betroffene Unterstützung bekommen und Obdachlosigkeit minimiert werden. Das Projekt ist vorerst auf zwei Jahre befristet. Der Jugend- und Sozialhilfeausschuss gab am Montag in Schloss Stutensee grünes Licht.

Wie angespannt die Wohnungssituation tatsächlich ist, variiert zwischen den Kreis-Kommunen. Entsprechend unterschiedlich sind diese auch in Bezug auf die Obdachlosenhilfe aufgestellt. In zwölf Städten und Gemeinden gibt es beispielsweise spezielle Unterkünfte, 22 Kommunen halten unter hohem finanziellen Aufwand Container oder Plätze in Pensionen bereit.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang