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Die Trauer geht im Alltag auf

Erst geboren und schon schwerstkrank: Der Kinderhospizdienst Karlsruhe begleitet auf dem schweren Weg

Katrin und Marcus Weiss wissen nicht genau, was ihrem Sohn fehlt. Die Ärzte geben lediglich die Gewissheit, dass er lebensverkürzend erkrankt ist. Den Alltag balancieren sie zwischen Krankenpflege und Kindergeburtstagen des großen Sohns.

Pflege rund um die Uhr: Katrin Weiss verbringt die meiste Zeit am Bett ihres Sohnes Gustav. Der Zweijährige ist schwerstbehindert. Wie lange er zu leben hat, wissen auch die Ärzte nicht. Foto: Janina Keller

Fünf Wochen, fünf Monate oder fünf Jahre. Wie lange ihr Sohn noch bei ihnen sein wird, wissen Katrin Weiss und ihr Mann Marcus nicht. Eine konkrete Diagnose, warum der Zweijährige körperlich so stark beeinträchtigt ist, dass er nicht sehen, essen oder gehen kann, haben seine Eltern bis heute nicht. Dafür aber die Gewissheit: Ein gesundes, langes und vor allem selbstständiges Leben wird Gustav immer verwehrt bleiben.

Katrin Weiss erinnert sich an die Unsicherheit und Trauer: „Man hofft als Eltern immer, dass sich das alles wieder gibt.“ Die Schwangerschaft sei ganz normal verlaufen – so wie bei ihrem großen Sohn Johann. Bei der Geburt gab es keine Komplikationen, nach wenigen Tage wurde sie mit Gustav nach Hause entlassen. Dann bemerkt sie: „Irgendwas stimmt nicht.“

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