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Sonderpreis der AMSEL-Stiftung

Auszeichnung für die Ettlinger „MS-Aktivistin“ Daniela Adomeit

Durch die Diagnose Multiple Sklerose verlor die Ettlingerin Daniela Adomeit nicht den Mut. Sie engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für MS-Erkrankte. Nun wurde sie für diese Arbeit erneut ausgezeichnet.

Ausgezeichnet: Die Ettlingerin Daniela Adomeit bekam für ihren Einsatz für MS-Erkrankte einen Sonderpreis der AMSEL-Stiftung, im Bild neben Stiftungsvorstand Adam Michel. Foto: AMSEL e.V. / Martin Stollberg

Die Ettlingerin Daniela Adomeit hat für ihren unermüdlichen Einsatz für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) einen Sonderpreis der AMSEL-Stiftung erhalten. Die Leiterin der AMSEL-Kontaktgruppe Karlsbad-Ettlingen ist 2004 mit 25 Jahren an MS erkrankt. Sie ist das Gesicht auf zahlreichen AMSEL-Plakaten.

Die AMSEL-Stiftung Ursula Späth verleiht jedes Jahr drei Preise an Menschen, die mit ihrem Wirken die Lebenssituation Multiple-Sklerose-Erkrankter und ihrer Angehörigen nachhaltig verbessern und die chronische Krankheit in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Bei der 28. Preisverleihung im Porsche-Museum Stuttgart wurde Adomeit zusätzlich mit einem Sonderpreis geehrt. Sie sei aus der AMSEL-Arbeit nicht mehr wegzudenken.

Daniela Adomeit ist eine der aktivsten AMSEL-Unterstützerinnen, heißt es in der Presseinformation der Stiftung. Sie gründete 2010 die Junge Initiative Karlsbad-Ettlingen und wurde Leiterin der dortigen Gruppe. Jahre zuvor war sie bereits als Sprecherin der Jungen Initiative der AMSEL-Kontaktgruppe Karlsruhe aktiv.

Die 41-Jährige war seit der ersten Stunde Bloggerin und ist mittlerweile auch Kolumnistin auf www.amsel.de, moderiert seit 2017 die AMSEL-Facebook-Gruppe „Leben mit MS“, die über 3.800 Mitglieder verzeichnet, und ist Gastgeberin der MS-Couchgespräche auf Instagram.

Anerkennung für die Arbeit von Daniela Adomeit

In seiner Laudatio betonte Adam Michel, Vorstand der AMSEL-Stiftung Ursula Späth, dass die junge MS-Aktivistin Selbsthilfe im besten Sinne fördere: „Daniela Adomeit ist vor allem für junge Menschen mit MS ein Vorbild und eine geschätzte Ansprechpartnerin. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen aus dem Alltag mit MS und sie zeigt Wege auf, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen – mit und trotz MS.“

Für diese Mut machende Leistung gebühre ihr Anerkennung in Form des mit 1.500 Euro dotierten Preises für eine MS-Aktivistin. Seit ihrem 14. Lebensjahr ist Daniela Adomeit ehrenamtlich engagiert.

Die gelernte Krankenschwester musste aufgrund ihrer eigenen MS-Erkrankung ihre Arbeit im SRH-Klinikum Langensteinbach aufgeben und ist voll berentet. Ihr medizinisches Wissen und Können bringt sie in vielfältiger Weise in ihre Arbeit für die AMSEL und weitere Ehrenämter ein. 2018 wurde sie dafür mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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