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Psychosomatische Fachklinik

Die neue Klinik in Bad Herrenalb öffnet still und leise

Seit Montag ist die psychosomatische Fachklinik Schweizerwiese in Bad Herrenalb geöffnet. Das neue Haus gehört zur Offenburger Celenus-Gruppe.

Kofferservice bringt das erste Gepäck: Seit Montag ist die neue Celenus-Klinik auf der Schweizerwiese in Bad Herrenalb in Betrieb. Foto: Sabine Zoller

Die Schreiner waren noch kräftig am Arbeiten, als die ersten Patienten an diesem Montag in die neue psychosomatische Fachklinik Schweizerwiese in Bad Herrenalb einzogen. Wegen des Coronavirus war es eine stille Eröffnung. Alle Patienten wurden einzeln von der Klinikleitung unter höchsten Schutzvorkehrungen in der lichtdurchfluteten Empfangshalle des neuen Hauses begrüßt, das eher an ein Hotelgebäude erinnert.

Das neue, hoch moderne Klinikgebäude ist laut Pressemitteilung des Betreibers, der Celenus-Gruppe in Offenburg, besonders geeignet für die Behandlungsschwerpunkte der Klinik: depressive Erkrankungen, Angsterkrankungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen und somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden mit unklarer Ursache).

„Irgendwie passt der Schwerpunkt des Behandlungsangebots ideal in der Zeit der Corona-Pandemie und ihrer Folgewirkung auf die Menschen“, so einer der ersten Besucher der Klinik, der nicht genannt werden wollte.

20 ganztägige ambulante Plätze

Das neue Klinikgebäude bietet 130 vollstationäre und bis zu 20 ganztägig ambulante Behandlungsplätze.

Die an den Bad Herrenalber Kurpark grenzende Klinik hat großzügige Einzelzimmer mit Balkon und bodentiefen Fenstern - Patienten biete sich ein Wohlfühlambiente, in dem sie Entspannung und Ruhe finden können.

Wir bieten Psychotherapie auf neuestem wissenschaftlichen Stand.
Heiko Schroth Klinikdirektor

„In die Gestaltung des Gebäudes sind Erkenntnisse zur Optimierung psychosomatischer Behandlungsmöglichkeiten berücksichtigt. Umfassende diagnostische Möglichkeiten sowie helle Gruppen- und Einzeltherapieräume mit Blick ins Grüne unterstützen eine multimodale Psychotherapie auf neuestem wissenschaftlichen Stand“, so Klinikdirektor Heiko Schroth. Im Vergleich zum bestehenden, in die Jahre gekommenen Gebäude von Celenus gegenüber der Bad Herrenalber Post warte das neue Haus mit Räumen auf, die für Bewegungstherapie bestens geeignet sind.

Es gibt eine große, multifunktionale Turnhalle, medizinische Trainingsräume und spezielle Entspannungszonen mit Sauna. Ein breites Angebot an Physiotherapie und Krankengymnastik soll laut den Klinikbetreibern vorgehalten werden.

Große multifunktionale Turnhalle

Besondere Schwerpunkte sind die Behandlung von Patienten mit Traumata und seelischen Erschütterungen sowie Angebote zur Behandlung von Konflikten am Arbeitsplatz - auch im Rahmen von Präventions- und Nachsorgeleistungen. Im Schnitt sollen die stationären Patienten dort etwas über vier Wochen bleiben. Für Bad Herrenalb bringt das neue Haus bei der Übernachtungsstatistik ein Plus. Erst die Zukunft wird allerdings zeigen, ob das neue Haus Impulse für das in nächster Nähe stehende Thermalbad oder für Umsätze von Einzelhandel, Gastronomie oder Beherbergungsbetrieben bringen wird.

Vor- und Nachsorgeprogramme

„Uns ist es wichtig, den Patienten nicht nur während des Aufenthaltes in unserer Klinik zu erreichen“, so Hans Neustädter, Chefarzt der Klinik. „Deshalb bieten wir ein umfangreiches Spektrum an Vor- und Nachsorge-Programmen an.“ Ergänzt werden die Schwerpunkte durch ein transkulturelles Rehabilitationskonzept, das die Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund unterstützt.

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