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Auf der Suche nach Zeitzeugen

Jörg Klasser arbeitet Geschichte der Pfadfinder rund um Karlsruhe auf

Was blieb von der Karlsruher Pfadfinderbewegung „Sturmtrupp“ nach dem Zweiten Weltkrieg übrig? Der Ettlinger Jörg Klasser ist während seiner Recherche auf erstaunliche Geschichten von Freundschaft und Widerstand gestoßen.

Zurück zu den Ursprüngen: Horst Rückert (links) war um 1953 Mitglied im Karlsruher Stamm „Goldene Horde“. Er hatte den Fahrtenname „Sioux“. Hier übergibt er Jörg Klasser die wohl erste Fahne des Cherusker-Stammes: Den Wimpel der Sippe „Waldkauz“. Die Fahne wurde um das Jahr 1948 hergestellt. Foto: Paul Ziegenhagel

Ein paar Busenbacher Jungs fuhren nach Ende des Zweiten Weltkriegs jede Woche nach Rüppurr, um sich dort den Pfadfindern anzuschließen, bevor sie sich später selbständig machten. Mit dabei waren auch die Brüder Dieter und Harro Seufert.

Der ältere Dieter wurde der erste Stammesführer des Pfadfinderstamms Cherusker. Die „legendären Fahrradtouren“ nicht nur nach Rüppurr, sondern auch nach Freiburg und ins Salzkammergut hielt er in einer in Birkenrinde eingeschlagenen Chronik fest.

Diese Chronik besitzt sein heute 82-jähriger Bruder Harro, der am Bodensee lebt, immer noch. Ein wertvolles Zeitzeugnis, das für den Ettlinger Jörg Klasser die Initialzündung für seine intensiven Recherchen über die Anfänge der Pfadfinder-Bewegung in der Region wurde.

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