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Samuel Speitelsbach auch dabei

Bürgermeisterwahl in Dobel: Zwei Kandidaten treten an

Kurz vor knapp meldete sich für die Bürgermeisterwahl im Kurort Dobel ein weiterer Kandidat. Neben Amtsinhaber Christoph Schaack (CDU) bekundete zum Bewerbungsende ein bekannter Dauerkandidat sein Interesse am Chefsessel.

Gebäude
Foto: Lia Talbot

Amtsinhaber Christoph Schaack (CDU) ist nicht der einzige Kandidat für die Bürgermeisterwahl im Kurort Dobel. Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist am Montagabend meldete sich ein zweiter Interessent für den Chefposten in der 2.400 Einwohner zählenden Gemeinde.

Es handelt sich um den Dauerkandidaten Samuel Speitelsbach aus Ravenstein, der unter anderem auch 2019 in Ettlingen gegen OB Johannes Arnold (Freie Wähler) angetreten, aber gar nicht zur Wahl zugelassen worden war. Auch in Schömberg und Bad Herrenalb hatte er schon sein Glück versucht. Kandidat ist er derzeit zudem in Hasel (Landkreis Lörrach).

Zu ihm ließ sich seitens der Redaktion kein Kontakt herstellen, er hat auch dem Rathaus nur seine Anschrift mitgeteilt, keine Handynummer und keine E-Mail-Adresse.

Schaack strebt zweite Amtszeit an

Rathauschef Schaack hatte schon Anfang des Jahres anlässlich einer Gemeinderatssitzung erklärt, dass er eine zweite Amtszeit in Dobel anstrebe. Seine erste endet am 30. Oktober.

Die Arbeit in Dobel mache ihm bei allen Herausforderungen Freude und erfülle ihn sehr, begründete der Bürgermeister seine frühzeitige Entscheidung.

Schaack wurde im August 2014 auf Anhieb zum Nachfolger von Wolfgang Krieg gewählt, der nach zwei Amtszeiten aus Altersgründen nicht mehr antrat. Damals hatte Schaack fünf Mitbewerber – darunter eine Frau –, konnte sich aber im ersten Wahlgang bei einer Wahlbeteiligung von 57,1 Prozent sofort mit 69,1 Prozent der Stimmen durchsetzen.

Der gebürtige Trierer ist Touristikfachmann, seit rund 20 Jahren lebt er im Kurort. Unter anderem in der Freiwilligen Feuerwehr ist Christoph Schaack seit langem aktives Mitglied.

Gemeinderatsfraktionen schicken niemanden ins Rennen

Lange hatte es nach Start der Bewerbungsfrist am 9. Juli danach ausgesehen, als sei der Amtsinhaber allein auf weiter Flur.

Weder die Gemeinderatsfraktion Pro Dobel noch die Freien Unabhängigen Dobler schickten jemanden ins Rennen. Und auch von außerhalb des Kurorts meldete sich bis Montagvormittag niemand.

Nach Auskunft von Hauptamtsleiterin Kathrin Strauch sind die Wahlbenachrichtigungen bereits versandt, Briefwahl kann somit beantragt werden.

Die Stimmzettel würden jetzt gedruckt. In Dobel sind gut 2.000 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Es gibt nur einen Wahlbezirk. Die Kandidatenvorstellung ist auf den 8. September um 19 Uhr angesetzt im Kurhaus.

Sollte am 18. September keine Entscheidung fallen, weil keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit (50 Prozent plus eins) der Stimmen auf sich vereinigen kann, dann gibt es am 2. Oktober eine Neuwahl. Zu der können nochmals neue Kandidaten antreten, der Bewerbungszeitraum ist vom 19. September bis zum 21. September, 18 Uhr.

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