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Kaum Hoffnung auf Öffnung

Corona-Frustration: Die Gastronomen aus Ettlingen und dem Albtal erwarten nichts mehr von der Politik

Sie sind sauer, verzweifelt und frustriert – die Wirte in Ettlingen und dem Albtal. Die Politik strafe sie schon seit Monaten ab und ein Kurswechsel sei nicht erkennbar.

Unter Verschluss: Stühle für die Außengastronomie, wie hier am Ettlinger Schloss. Es wird wohl keine Lockerungen geben. Foto: Werner Bentz

Silvio Przybylowicz, Wirt mit Leib und Seele, ist stocksauer. Der langjährige Betreiber der Bad Herrenalber „Klosterscheuer“ sagt ohne Umschweife: „Von der Politik erwarte ich gar nichts mehr.“ Die Stimmung in der Gastronomie sei „beschissen“, weil ihr jede Planbarkeit fehle. Er und die Kollegen seien jetzt schon viele Monate lang Opfer des staatlich verordneten Lockdowns, „ohne dass man uns sagt, wie es weitergeht“.

Ich rechne damit, dass es bis auf Weiteres gar keine Öffnung für uns gibt.
Nicolas Hettel, „Watt’s Brasserie“ Ettlingen

Er habe ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, habe in Heizpilze, wärmende Decken, Trennwände und eine Lüftungsanlage investiert und könne seine Gäste „sicher und in Abständen voneinander“ setzen. Sein Restaurant werde aber geschlossen bleiben müssen, „während sich die Massen im Baumarkt und beim Lidl rumdrücken“.

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