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Vor der Bund-Länder-Runde

Solle es eine Impfpflicht geben? Das halten Passanten in Ettlingen von dem Vorschlag

Zuletzt wurden die Rufe nach einer allgemeinen Corona-Impfpflicht wieder lauter. Vor der Bund-Länder-Runde an diesem Donnerstag haben die BNN bei Passanten in Ettlingen nachgefragt, was sie von der Idee halten.

Um die vierte Corona-Welle zu brechen, wird derzeit wieder intensiver über eine Impfpflicht diskutiert – für bestimmte Berufsgruppen oder sogar für alle. Bürgerinnen und Bürger. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Kommt die Impfpflicht? An diesem Donnerstag dürfte das Thema auch bei der Ministerpräsidentenkonferenz aufschlagen.

Was meinen Sie: Sollte es eine Impfpflicht geben? BNN-Mitarbeiter Klaus Müller hat in der Ettlinger Innenstadt nachgefragt.

„Ohne 2G darf nichts mehr gehen“, fidnet Peter Etzold. Foto: Klaus Müller

Peter Etzold:

„Ich bin zu 100 Prozent für eine Impfpflicht. Der große Fehler der Politik war, dass viel zu früh gesagt wurde, es werde keine Impfpflicht geben. Jetzt muss sie verordnet werden. Mit Druck. Ohne 2G darf nichts mehr gehen. Man muss sich nur mal vorstellen, dass in den Krankenhäusern ausgewählt werden muss, wer leben darf und wer nicht.“



Als Krankenschwester hat Bettina Schaaser kein Verständnis für Impfgegner. Foto: Klaus Müller

Bettina Schaaser:

„Eine Impfpflicht wäre sinnvoll. Ich komme aus dem Gesundheitswesen. Da geht es um Verantwortung für die Mitmenschen. Die Impfgegner in unseren Reihen verstehe ich nicht. Als Krankenschwester musste ich mich gegen Hepatitis B impfen lassen. Da hat niemand Zweifel angemeldet. Ich befürchte aber, dass beim Thema Impfpflicht der Zug abgefahren ist.“



„Ich bin für Druck, aber nicht für eine Impfpflicht“, sagt Tobias Klötgen. Foto: Klaus Müller

Tobias Klötgen:

„Das ist ein schweres Thema. Prinzipiell bin ich fürs Impfen. Und dass wir mehr Geimpfte brauchen, ist klar. Ich glaube, es ist aber saumäßig schwierig, jemanden, der sich nicht impfen lassen will, dazu zu zwingen. Wie? Vielleicht lässt sich über 2G sanfter Druck ausüben. Okay – ich bin für Druck, aber nicht für eine Impfpflicht.“



Dana Kröning findet, man sollte sich nach dem Mehrheitsprinzip richten. Foto: Klaus Müller

Dana Kröning:

„Ja, ich bin für eine Impfpflicht. Das hat ja schon bei der Pockenimpfung funktioniert. Niemand hat damals dagegen protestiert. Es gibt halt keine guten und schlechten Krankheiten, sondern nur Krankheiten. Außerdem ist die Mehrheit fürs Impfen. Und das Mehrheitsprinzip gilt nun mal in einer Demokratie. Danach sollten sich alle richten.“

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