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Aus für die „Starenkästen”

Erste Blitzeranlagen in Ittersbach und Mutschelbach installiert

Karlsbad tauscht die längst in die Jahre gekommenen „Starenkästen“ der Geschwindigkeits-Messanlagen an den Ein- und Ausfahrten der fünf Ortsteile in den nächsten Jahren kontinuierlich aus. Los ging es in Ittersbach und Mutschelbach.

Rund 600.000 Euro investiert Karlsbad in den kommenden Jahren für die Installation von digitalen Säulen-Blitzern an den Ortseingängen. Als erste Anlage wurde dieser Tage die Säule an der Pfinztalstraße in Ittersbach aus Richtung Straubenhardt-Feldrennach installiert. Die Säule blitzt in zwei Richtungen. Foto: Gustl Weber

Von Gustl Weber

Die Realisierungsphase hat begonnen. Zum Auftakt wurden dieser Tage an der Pfinztalstraße in Ittersbach aus Richtung Straubenhardt-Feldrennach sowie in Mutschelbach, aus Richtung Langensteinbach, die ersten beiden runden Säulenanlagen mit moderner Lasertechnik installiert.

Die Kosten für diese beiden Standorte liegen laut der Auftragsvergabe des Gemeinderates im Mai dieses Jahres bei rund 135.000 Euro. Bis Ende 2022 sollen in Karlsbad fünf weitere Säulen mit einem weiteren Kostenaufwand von rund 300.000 Euro die bisherige Technik ersetzen. Für die insgesamt zehn Anlagen im Endausbau rechnet man mit einem Gesamtaufwand von rund 600.000 Euro.

Die jetzige Technik der „Starenkästen“ ist in die Jahre gekommen. Die Anlagen sind schon länger reparaturanfällig. Immer wieder mussten die zum Teil mehr als 20 Jahre alten „Sensoren-Schleifen“ in den Fahrbahndecken kostspielig erneuert werden. Dies alles fällt mit der neuen Technik weg. Waren bisher an den Messstellen jeweils zwei Anlagen in Richtung Einfahrt und Ausfahrt notwendig, so wird künftig die Geschwindigkeit in beide Richtungen aus einer Säule heraus gemessen.

Nach Installation aller zehn Säulen sollen nur fünf „Mess-Einschübe“ die im rollierenden System von der Verwaltung ausgetauscht werden können, zum Einsatz kommen.

Verkehrssicherheit innerorts im Fokus

Wie Bürgermeister Jens Timm wiederholt betonte, setzt man mit den fest installierten Anlagen an den Ortseinfahrten, neben den mobilen Messungen, nach wie vor auf Optimierung der innerörtlichen Verkehrssicherheit. Was die Kosten betrifft, so verbleiben der Gemeinde die reinen Verwarnungsgelder als Eigeneinnahme, die sich in den zurückliegenden Jahren bei rund 230.000 Euro bewegten.

Die Bußgelder jedoch gehen an das Landratsamt. Den eigenen Einnahmen muss die Gemeinde allerdings die Investitions- und Service-Kosten wie auch die Personal- und Fahrzeugkosten des gemeindlichen Vollzugsdienstes gegenrechnen.

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