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Beratungsstelle in Ettlingen hilft Kindern

Ausbruch aus dem Teufelskreis der Sucht: Eine Mutter gibt Einblick in ihren Kampf

Alkohol ist oft die Einstiegsdroge: Sucht in der Familie ist ein Problem, das sich im Verborgenen abspielt. Die Kinder schämen sich, fühlen sich schuldig. In Ettlingen treffen sie auf Altersgenossen, die das Gleiche erlebt haben.

Alkohol als ständiger Begleiter: Wenn Eltern in die Sucht geraten, kann das für Kinder verheerende Folgen haben. Viele werden später selbst abhängig. (Symbolbild) Foto: Alexander Heinl picture alliance / dpa

Eines Tages wäre Franziska fast nicht mehr aufgestanden. Ihre Mutter, bei der die junge Frau damals wohnte, fand sie morgens im Bett, nachdem sie verschiedene Drogen genommen hatte. „Ich bin als Notfall in die Klinik gekommen“, erzählt die heute 29-Jährige.

Auf der Insel Reichenau am Bodensee wurde sie in der Suchtmedizin behandelt. Damals fasste sie den Entschluss, ihr Leben zu ändern. Für sich selbst – und für ihre Töchter, die heute acht und zehn Jahre alt sind.

„Ich habe gemerkt, dass es so nicht weiter gehen kann.“ Im Schwarzwald machte Franziska eine Entgiftung, dann eine einjährige Therapie, Ende 2015 war sie „trocken“.

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