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Ansprechpartnerin für Kostüme und Co.

Vom Broadway nach Ettlingen: Lydia Witt ist die Herrin des Festspiele-Fundus

Lydia Witt weiß genau, wo sie was im Fundus der Ettlinger Schlossfestspiele findet. Vor den Premieren wird dort mit Hochdruck gearbeitet, ohne dass Hektik ausbrechen würde.

Letzte Stiche am Outfit der Darsteller: Auch die Chefin des Festspiel-Fundus, Lydia Witt, packt als Schneiderin in den Tagen vor Premieren kräftig mit an. Foto: Heidi Schulte-Walter

In den Katakomben des Ettlinger Eichendorff-Gymnasiums hat Lydia Witt ihren Arbeitsplatz. Dort ist sie Herrin über unzählige Schuhpaare, hunderte Hemden, lange und kurze Hosen, Kleider für jeden Anlass, über blonde und braune Perücken, weiße und schwarze Handschuhe, Leder-, Seiden-und Strickkrawatten, Hüte für alle Lebenslagen – kurzum: Sie verwaltet den Fundus der Ettlinger Schlossfestspiele.

Seit November vorigen Jahres ist sie dort Ansprechpartnerin für Kostümbildnerinnen, für den Schneider Victor Salek und seine Kolleginnen. Witt hat selbst das Handwerk des Schneidern gelernt, zehn Jahre lang arbeitete die US-Amerikanerin in New York und dort unter anderem am Broadway und für das New York City Ballet.

Von der Stelle bei den Ettlinger Schlossfestspielen erfuhr sie eher zufällig, „als ich auf Deutschland-Besuch bei meiner Schwester war“. Witt bewarb sich, wurde genommen und hat ihre Entscheidung, vorerst nicht zum „Big Apple“ zurückzukehren, bislang nicht bereut.

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