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Einlasskontrollen und 2G

Ettlinger Sternlesmarkt findet wegen Corona in abgespeckter Form statt

Weil die Corona-Situation sich weiter zugespitzt hat, musste die Ettlinger Stadtverwaltung beim Sternlesmarkt zurückrudern. Statt einer Budenstadt in gewohnter Größe wird es auch dieses Jahr wieder ein dezentrales Konzept geben.

Herzstück der Sternlesstadt: Im Ettlinger Schlosshof werden die Glühwein- und Imbissbuden aufgebaut, am Einlass gilt 2G. Unser Bild stammt aus der Weihnachtszeit 2019. Foto: Werner Bentz

Bratwurst und Glühwein gibt’s im Schlosshof, Kunsthandwerk, Süßwaren und Fahrgeschäfte für Kinder im Stadtgarten und auf dem Neuen Markt: Mit einem dezentralen Konzept präsentiert sich der Ettlinger Sternlesmarkt nun auch im zweiten Corona-Winter.

Ursprünglich hatte die Stadt geplant, ihn nach der abgespeckten Version 2020 wieder in gewohntem Maße mit der vollen Anzahl an Ständen und Buden stattfinden zu lassen.

Die Verschärfung der Corona-Situation mit der seit Mittwoch greifenden Alarmstufe machte ihr jedoch einen Strich durch die Rechnung.

An Imbiss- und Glühweinständen in Ettlingen gilt 2G

Sternlesstadt statt Sternlesmarkt heißt es nun wieder in der Ettlinger Innenstadt. Es gibt keine zusammenhängende Budenstadt mit gemischten Ständen, sondern eine klare Aufteilung in verschiedene Bereiche.

Auch wird, anders als ursprünglich vorgesehen, der Einlass kontrolliert. Allerdings nur im Schlosshof, wo Imbiss- und Glühweinstände aufgebaut werden. Dort gibt es einen getrennten Ein- und Ausgang.

Am Hofeingang müssen Besucherinnen und Besucher einen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorzeigen und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Maximal 500 Menschen dürfen sich gleichzeitig im Schlosshof aufhalten.

Ausnahmen bei 2G-Nachweis unter anderem für Kinder

Kinder bis einschließlich sieben Jahre sowie Schülerinnen und Schüler können ohne Impf- oder Genesenen-Nachweis eintreten. Sie brauchen auch keinen negativen Corona-Test.

Mit einem aktuellen negativen Antigen-Schnelltest hineingelassen werden Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen.

Das Gleiche gilt für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztlicher Nachweis ist nötig), für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt sowie Schwangere und Stillende.

Glühwein- und Imbissbuden öffnen erst am 29. November

Der Bereich mit Imbissbuden und Glühweinständen im Schlosshof geht wegen der kurzfristigen Planänderung erst am Montag, 29. November, an den Start, berichtete der Ettlinger Kulturamtsleiter Christoph Bader bei einer Pressekonferenz im Rathaus. Die dortigen Stände werden täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet sein.

Die Kunsthandwerker auf dem Neuen Markt und am Stadtgarten können wie geplant am Donnerstag, 25. November, loslegen. Für ihre Buden sind Öffnungszeiten von 11 bis 19 Uhr vorgesehen. Das Karussell wird am Kurt-Müller-Graf-Platz aufgebaut, die Eisenbahn im Stadtgarten.

Anders als angedacht, wird die Sternlesstadt schon am 23. Dezember zu Ende gehen und nicht erst am 28. Dezember.

23 Stände wird es bis dahin über die Stadt verteilt geben. Darunter sind sechs Sternschnuppenhütten, in denen Hobbykünstler und gemeinnützige Organisationen ihre Produkte verkaufen. Die Zahl der Imbiss- und Glühweinstände hat sich von ursprünglich 16 auf jetzt nur sieben reduziert, so Bader.

Kein Bühnenprogramm und kein Nikolausumzug in der Corona-Krise

„Ich glaube, wir haben ein Konzept gefunden, das verantwortbar ist“, so der Kulturamtsleiter mit Blick auf die aktuelle Corona-Situation. „Wenn sich die Lage dramatisch verändert“, behalte man sich aber auch eine Absage vor.

Verzichtet wird in Ettlingen wie schon vergangenes Jahr wieder auf ein Bühnenprogramm, der Nikolausumzug fällt ebenfalls aus. So will man Menschenansammlungen vermeiden.

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