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Übergabe durch Minister Hauk

Ettlingerin Christa Stauch erhält das Bundesverdienstkreuz

Die Ettlingerin Christa Stauch ist für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die Laudatio für Stauch, die unter anderem Vorsitzende des Pfennigbasars ist, hielt Landwirtschaftsminister Peter Hauk.

Bundesverdienstkreuz: Minister Hauk verlieh es an Christa Stauch. Foto: Johannes-Christoph Weis

Großer Bahnhof für Christa Stauch: Die Lobeshymnen für ihr ehrenamtliches Engagement wollten bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande am Donnerstagabend in der Schlossgartenhalle kein Ende nehmen. Die Laudatio für die langjährige Vorsitzende des Pfennigbasars Ettlingen und „Bürgermeisterin von Ettlingen-West“ hielt im Auftrag des Bundespräsidenten und des Ministerpräsidenten der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk.

Von Jugend auf habe sich Stauch in die Gemeinschaft eingebracht und sich um Menschen in ihrem Umfeld gekümmert. So schon als Mitglied der Katholischen Jugend bei der Organisation von Zeltlagern der Pfarrei Liebfrauen, dann später ganz zentral auch als Vorsitzende mit dem Aufbau der Schreberjugend in Ettlingen-West gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Karlheinz Stauch.

Vorsitzende des Pfennigbasars

Seit 2003 sei sie als Vorsitzende die treibende Kraft für das alljährliche Gelingen des großen Pfennigbasars in Ettlingen, auf dem gebrauchte Gegenstände aller Art einen neuen Besitzer finden. Dabei kommt ziemlich viel Geld für soziale Zwecke in Ettlingen in die Kasse.

Bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste in der Schlossgartenhalle hatte Oberbürgermeister Johannes Arnold gerade dieses Engagement von Stauch in den Mittelpunkt gestellt. Er bezeichnete Stauch als „Misses Pfennigbasar“. Gerade die Arbeit damit sei nachhaltig und langfristig angelegt. Das seien wichtige Werte einer modernen Stadtgesellschaft.

Hauk attestierte der Geehrten in seiner launigen, manchmal etwas ausschweifenden Ansprache, seit vielen Jahrzehnten ein Herz für die Menschen in Ettlingen gehabt zu haben und sich gerade auch um die kleinen Angelegenheiten in ihrem Wohnumfeld zu kümmern: „Ihr Zentrum waren immer die Menschen, nicht Ideologien oder abstrakte Ziele.“

Dies belege auch ihre Tätigkeit in der Vorstandschaft der Bürgerstiftung. Vorbildlich bei Stauch sei, dass sie sich in ihrem Leben nicht nur um Beruf und Familie gekümmert habe, sondern in ihrer Freizeit vielfältig aktiv in die Gemeinschaft eingebracht habe.

Nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes folgten noch Dankesworte von Repräsentanten der Schreberjugend und der CDU. Der Gemeinderatsfraktionsvorsitzende der CDU, Albrecht Ditzinger, stellte das kollegiale Verhalten der Ettlinger Gemeinderätin sowohl in Fraktion wie auch im Stadtverband heraus.

Schließlich gab es noch einen großen Auftritt einer Jugendtanzgruppe der Schreberjugend. Die „All Stars“ warteten mit einem beeindruckenden „Tanz der Vampire“ auf der Bühne der Schlossgartenhalle auf und brachten damit ihren Dank für den jahrzehntelangen Einsatz von Stauch in ihrem Verein zum Ausdruck.

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