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Sechsstelliger Sachschaden

Dachstuhlbrand in Waldbronn-Busenbach: über 50 Feuerwerleute im Einsatz

Bei einem Brand in Waldbronn-Busenbach ist am Sonntag ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich an dem Gebäude entstanden. Verletzt wurde niemand, wie der Feuerwehrverband des Landkreises Karlsruhe jetzt mitteilte. Die Feuerwehr war mit über 50 Mann vor Ort. Wie ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes gegenüber bnn.de sagte, dauerte der Einsatz bis Mitternacht.

Am Sonntagnachmittag ist in Waldbronn-Busenbach der Dachstuhl eines Hauses in Brand geraten. Foto: Reichelt

Bei einem Brand in Waldbronn-Busenbach ist am Sonntag ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich an dem Gebäude entstanden. Verletzt wurde niemand, wie der Feuerwehrverband des Landkreises Karlsruhe jetzt mitteilte. Die Feuerwehr war mit über 50 Mann vor Ort. Der Einsatz dauerte bis Mitternacht.

Die Freiwillige Feuerwehr Waldbronn sei gegen 14.30 Uhr alarmiert worden. Ein aufmerksamer Bürger habe Flammen und Rauch am Dach seines Nachbarhauses entdeckt und umgehend den Notruf abgesetzt. Daraufhin seien alle drei Abteilungen der Feuerwehr Waldbronn sowie die Kollegen mit der Drehleiter aus Karlsbad alarmiert worden.

Zudem klingelte der Mann, der den Notruf abgesetzt hatte, nach Angaben der Floriansjünger beim Untermieter des betroffenen Gebäudes, welcher daraufhin zusammen mit seiner Familie das Objekt verließ. Der Hauseigentümer soll derzeit im Urlaub sein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte seien an der auf dem Westgiebel verbauten Photovoltaikanlage Flammen sichtbar gewesen.

Im Einsatz sind die Feuerwehren aus Waldbronn, Karlsbad und Ettlingen. Foto: Reichelt

Dachgeschoss teilweise eingestürzt

Das Feuer breitete sich – auch bedingt durch die Holzkonstruktion im Dachgeschoss – so rasant aus, dass nach offiziellen Angaben bereits kurz nach dem Alarm dichter Rauch zu sehen war. Die Bevölkerung wurde deswegen gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Floriansjünger aus Karlsbad kümmerten sich zuerst um den Westgiebel. Eine andere Einheit nahm auf der Gebäuderückseite Stellung und löschte den rückwärtigen Bereich des Daches ab. Zwei weitere Trupps kämpften sich in das Innere des Gebäudes vor, konnten das Dachgeschoss jedoch wegen Einsturzgefahr sowie teilweise bereits erfolgten Einbruchs nicht betreten.

Über 50 Feuerwehrleute im Einsatz

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen sowie die Bezirksfeuerwehr Karlsruhe alarmiert. Insgesamt elf Trupps bekämpften nach offiziellen Angaben unter Atemschutz die Flammen. Weitere Einheiten waren anschließend damit beschäftigt, Brand- und Glutnester abzulöschen. Wie ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes gegenüber bnn.de sagte, dauerte der Einsatz bis Mitternacht.

Die Feuerwehren aus Waldbronn, Karlsbad und Ettlingen waren mit 52 Personen in zwölf Fahrzeugen mehrere Stunden im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 17 Mann vor Ort. Die Polizei war mit zwei Streifen im Einsatz.

Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Sachschaden in sechsstelliger Höhe. Das Haus sei derzeit nicht bewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. Waldbronns Bürgermeister Franz Masino machte sich nach offiziellen Angaben vor Ort ein Bild vom Geschehen.

bnn
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