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I hätt do mol a Frog

Gibt es unter der Ettlinger Waldkolonie ein zugemauertes Tunnelsystem?

Angeblich soll es in der Waldkolonie in Ettlingen ein unterirdisches Tunnelsystem geben. BNN-Leser Karlheinz-Geiger wollte wissen, was es damit auf sich hat. Tatsächlich ist an dem Gerücht was dran.

Aus rotem Sandstein vom nahen Steinbruch sind die Sockel und Garteneinfassungen der Landhäuser in der Waldstraße gebaut. Foto: Ulrich Krawutschke

Ausgangspunkt ist das Jahr 1895, als die Stadtgemeinde Ettlingen, wie aus Unterlagen des Stadtarchivs hervor geht, „von ihren Waldungen beim Schützenkreuz ein Gelände in der Größe von 13 ha 65 ar … an die Bauunternehmer Hörner und Reiß aus Karlsruhe verkauft“.

Der geborene Ettlinger Ludwig Reiß und August Hörner zahlten rund 52.000 Mark, heißt es dazu in einem Beitrag der „Ettlinger Jahresheft 2/1981. Am Hügel unterhalb der Wilhelmshöhe ist von ihnen eine „Landhäuser Kolonie Ettlingen“ mit 40 bis 50 Landhäusern geplant. Geworben wird dafür so: „In der näheren Umgebung von Karlsruhe ist kein Baugelände zu finden, das würdiger wäre, einer Landhauskolonie als Stätte zu dienen“. Die Kosten sollten pro Haus ab 7.000 Mark, für Bauplätze ab 1.000 Mark betragen, je nach Zuschnitt und Anspruch auch ein Vielfaches. Eine Kolonie also, für betuchte Bürger.

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