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Drei Fragen

Grundschulrektorin aus Ettlingen zum Schulstart: „Ich weiß um die Solidarität der Eltern“

Am Montag beginnt in Baden-Württemberg wieder die Schule - unter Corona-Auflagen. Rektorin Susanne Wehrle über das neue Schuljahr.

Zurück in die Schule: Am Montag werden die Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg wieder ihre Schulranzen packen. Die Sommerferien sind vorbei. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Am Montag kehren die Schülerinnen und Schüler in Ettlingen zurück in die Klassenzimmer.

Susanne Wehrle, Rektorin der Thiebauthschule Foto: Susanne Wehrle

Unter Auflagen, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern und einen möglichst durchgehend Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Die Rektorin der Thiebauthschule, Susanne Wehrle erklärt, wie der Schulbetrieb unter Corona-Bedingungen an ihrer Grundschule aussehen wird.

Welche Vorgaben gelten ab Montag in der Schule?

Es gilt auf dem ganzen Schulgelände Maskenpflicht, außerdem machen die Kinder zweimal die Woche einen Corona-Selbsttest. Alle 20 Minuten muss in den Klassenzimmern gelüftet werden, zusätzlich sind wir mit mobilen Luftfilteranlagen ausgestattet. Die Abstandsregel gilt nicht an Grundschulen, aber Hygienevorgaben wie regelmäßiges Händewaschen sind Standard.

Und die Präsenzpflicht für Schüler wurde wieder eingeführt ...

Das stimmt. Damit entfällt für uns die Doppelbelastung, dass wir Präsenz- und Fernunterricht parallel stemmen müssen. Schüler können sich nicht mehr aussuchen, ob sie in die Schule kommen oder den Unterrichtsstoff zuhause bearbeiten. Ausnahmen gelten für Kinder, die mit einem ärztlichen Attest nachweisen können, dass sie oder jemand, mit dem sie zusammenwohnen, ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Ansteckung mit Corona haben. Solche Atteste liegen uns bislang aber nicht vor.

Was halten Sie von den einheitlichen Quarantäne-Regeln für Schulen und Kitas, die die Gesundheitsminister der Länder kürzlich beschlossen haben?

Ich finde es wichtig, dass die Kinder so viel wie möglich in der Schule sind. Und ich finde, dass viel getan wird, um eine Ansteckung in der Schule zu vermeiden. Ich weiß auch um die Solidarität unserer Eltern, dass sie ihre Kinder zuhause lassen, wenn diese Krankheitssymptome haben. Das hat bis jetzt sehr gut funktioniert: Wir hatten keinerlei Ansteckung in der Schule, obwohl es außerhalb einige Fälle bei Kindern oder in deren Umfeld gab.

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