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Beliebter Seelsorger

Hugo Spinner - Pfarrer i.R. und Subsidiar der Kirchengemeinde Ettlingen-Land - ist tot

Hugo Spinner ist tot. Der katholische Geistliche starb im 84. Lebensjahr. Zuletzt wirkte er als Subsidiar in der Kirchengemeinde Ettlingen Land. Seit Mitte der 60er-Jahre war er im Badischen, besonders in der Region Karlsruhe, als Seelsorger tätig.

Mit Leib und Seele Priester war Hugo Spinner. Unser Bild entstand in einem Gottesdienst in Sankt Dionysius Ettlingenweier. Foto: Stefan Lumpp

Hugo Spinner, in der Region Karlsruhe bekannter katholischer Geistlicher, ist im 84. Lebensjahr gestorben. Er war noch bis 2019 als Subsidiar in der römisch-katholischen Kirchengemeinde Ettlingen Land tätig. Er wohnte im Pfarrhaus in Ettlingenweier.

Er hat Nachfolge Christi nie im Sinne von „Hochwürden“ einer ständischen Kirche verstanden. Sein Priesterverständnis war eher geprägt von dem Don-Bosco-Satz: „Mit den Füßen auf der Erde, mit dem Herzen im Himmel“. Pfarrer i. R. Hugo Spinner ist am Montag im 84. Lebensjahr im Klinikum Langensteinbach an den Spätfolgen eines Schlaganfalls gestorben. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2005 war er Subsidiar in der Kirchengemeinde Ettlingen-Land.

Er war bei den Menschen
ausgesprochen beliebt

„Hugo Spinner war bei vielen Menschen ausgesprochen beliebt, trat bescheiden auf und brachte sich voll mit seiner unglaublichen Schaffenskraft bis zuletzt in das Seelsorgeteam unserer Kirchengemeinde ein“, sagt Pfarrer Roland Merz, Leiter der. Seelsorgeeinheit Ettlingen-Land. Sein Priesterkollege Pfarrer i.R. Baader schwärmt „Er war gegenüber allem Neuen ausgesprochen aufgeschlossen.“

Er löste Computerprobleme seiner Kollegen

So galt Spinner in den Kreisen der älteren Pfarrerkollegen als „Computerfreak“. Wenn ein älterer Geistlicher Probleme mit Laptop oder PC gehabt habe, habe ein Anruf bei Spinner genügt, der sich dann des Gerätes mit handwerklichem Geschick angenommen habe.

Bevor der 1936 in Werbach in Tauberfranken geborene Spinner seine Priester-Laufbahn einschlug, ließ er sich zum Sattler ausbilden. Erzbischof Hermann Schäufele weihte Spinner am 7. Juni 1964 in Freiburg zum Priester. Von 1966 bis 1969 war er in St. Ulrich Mörsch Kaplan. Freundschaften aus dieser Zeit hielten bis heute zu dem Geistlichen, der dort viele junge Menschen für die Nachfolge Christi begeisterte. Auch in anderen Pfarreien der Region hinterließ er seelsorgerliche Spuren.

Auch in Karlsruhe hinterließ er als Seelsorger Spuren

So war er von 1982 bis 1997 Pfarrer in Sankt Bernhard Karlsruhe und von 1997 bis 2005 Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Marxzell. Ein großes Fest war sein 50-jähriges Priesterjubiläum mit vielen Gläubigen an Pfingsten 2014 in St. Dionysius Ettlingenweier. Da zeigte sich, über welch großes Netzwerk der Geistliche verfügte. In Scharen waren auch Freunde aus dem Markgräfler-Land gekommen, wo Spinner, der den Ehrentitel Geistlicher Rat trug, in Bad Krozingen in den 70er-Jahren als Pfarrer fungierte.

Der Geistliche wird am Samstag, 29. Februar, in Werbach beerdigt. Dort ist um 13.30 Uhr in Sankt Martin zunächst ein Requiem. Ein Seelenamt ist am 28. Februar, 18 Uhr, in St. Dionysius Ettlingenweier.

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