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Corona-Nachwirkungen

Im Ettlinger Tierheim finden im vergangenen Jahr 71 Tiere ein neues Zuhause

71 Tiere hat das Ettlinger Tierheim im Jahr 2022 mit Unterstützung der BNN vermittelt. Da jedoch weiterhin viele Tiere abgegeben werden, will das Heim seine Kapazitäten ausbauen und benötigt Spenden.

Wüstenrennmaus
Braucht dringend Gesellschaft: Die einjährige kleine Wüstenrennmaus Lilith wartet im Ettlinger Tierheim auf neue Besitzer mit Erfahrung. Foto: Werner Bentz

Zum Jahresbeginn blickt das Ettlinger Tierheim auf ein intensives Jahr 2022 zurück. „Zahlreiche Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen wurden getätigt, die geplante Umstrukturierung der Auslaufflächen für Hunde ist für März 2023 vorgesehen.

So können mehr Tiere gleichzeitig raus ins Freie“, sagt der Vorsitzende Pascal Noller. „Die Arbeit geht uns nicht aus, wir müssen weiter viel in den Ausbau unserer Kapazitäten investieren, denn durch die Corona-Pandemie ist die Zahl der abgegebenen Tiere stark gestiegen“, so Noller weiter.

Seit Corona seien Sachspenden fast vollständig ausgeblieben. Und das seien eben die wichtigen Dinge, die täglich im Tierheim gebraucht würden. Obwohl das Sommerfest und der Winterbasar sehr erfolgreich und die Besucher und alle beteiligten Partner sehr großzügig waren, ist das Ettlinger Tierheim auch in Zukunft stark auf Spenden angewiesen.

Kapazitäten reichen im Ettlinger Tierheim nicht mehr aus

Ein wichtiger Grund für weitere Bauarbeiten ist, dass die Kapazitäten für die Tiere definitiv nicht mehr ausreichen. „Wir mussten immer wieder Tiere von der Tierrettung ablehnen, weil bei uns einfach kein Platz mehr ist“, erzählt Tierheimleiterin Lisa Schoch.

„Dass sich aber unser Engagement für unsere Tierheimbewohner lohnt, zeigt die Anzahl der Tiere, die im vergangenen Jahr ein neues Zuhause gefunden haben.“

Mit Unterstützung der BNN wurden 2022 acht Hunde, zwölf Katzen und 51 Kleintiere vermittelt, so Schoch. Auffallend sei im Vergleich zum Vorjahr, dass mehr Katzen ins Tierheim kamen und wesentlich mehr Anfragen bezüglich Hunden eingegangen seien.

Aber nicht nur große Tiere, mit denen die Besitzer nicht mehr zurechtkommen, landen im Tierheim. Im November wurde die kleine mongolische Wüstenrennmaus Lilith schweren Herzens im Tierheim abgegeben.

Sie hat sich nicht mit ihren beiden Artgenossen verstanden. Lilith ist sehr neugierig und nimmt auch das Futter aus der Hand. Charakteristisch bei Rennmäusen ist generell ein starkes Revierverhalten.

Daher sollten die neuen Besitzer Erfahrung mit Mäusen haben. Lilith lebt zurzeit allein, deshalb sucht die dringend ein Zuhause, da diese Tiere unbedingt ihre Artgenossen brauchen, um sich wohl zu fühlen.

Kontakt

Tierinteressenten sollten eine E-Mail mit Angabe einer Telefonnummer an info@tierheim-ettlingen.info senden. Weitere Infos unter Telefon (0 72 43) 9 36 12.

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