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Elf Kandidaten

JGR-Wahl in Ettlingen: MyShuttle-Ausbau und Umweltschutz beschäftigen die Jugend

Auf ins digitale Wahllokal heißt es ab kommendem Montag bis zum 1. April für die Ettlinger Jugendlichen von 13 bis einschließlich 20 Jahren. Denn in diesem Zeitraum wird der 16. Jugendgemeinderat (JGR) gewählt. 

Ein schwarzes Fahrzeug von MyShuttle steht im Ettlinger Stadtgarten.
Beliebt bei der Jugend: Der Ausbau des Angebotes der MyShuttle-Taxis in Ettlingen ist ein Anliegen der Kandidaten für die Wahl des Jugendgemeinderates. Foto: Paul Gärtner/KVV

Die Wahl erfolgt online und ist somit bequem per Smartphone von zu Hause aus möglich. Sechs Sitze gilt es turnusgemäß neu zu besetzen, denn in dem Gremium wird alle zwei Jahre die Hälfte der Mitglieder ausgetauscht.

Diesmal stehen elf motivierte Bewerber – sechs Mädchen und fünf Jungs – mit zahlreichen Ideen zur Wahl. Die BNN stellen eine Auswahl (Fotos: Nils Lösel) von ihnen mit ihren Zielen vor.

Elena Bollack-Fernández fordert Sicherheit im Straßenverkehr.
Elena Bollack-Fernández fordert Sicherheit im Straßenverkehr. Foto: Nils Lösel

„Ich will es einfach mal probieren und schauen, was ich erreichen kann“, hat sich Elena Bollack Fernández bei ihrer Bewerbung gedacht. Die 14-Jährige ist eine der jüngsten Kandidatinnen und möchte sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr in Form von besserer Beleuchtung von Fahrradwegen sowie den Umweltschutz einsetzen.

Vanessa Schubert möchte Putzaktionen organisieren.
Vanessa Schubert möchte Putzaktionen organisieren. Foto: Nils Lösel

Auch Vanessa Schubert ist der Umweltschutz ein wichtiges Anliegen. „Ich möchte ein sauberes Ettlingen und daher Putzaktionen organisieren“, sagt die 15-Jährige vom Albertus-Magnus-Gymnasium.

Moritz Wärmer sieht den JGR als Sprachrohr.
Moritz Wärmer sieht den JGR als Sprachrohr. Foto: Nils Lösel

Moritz Wärmer vom Heisenberg-Gymnasium hat vergangenes Jahr als Erstwähler von seinem Stimmrecht Gebrauch gemacht und möchte nun selbst in den Rat. Der 14-Jährige will ein lebenswertes Ettlingen für alle Teenager schaffen und sieht den JGR als Sprachrohr, um die Ziele und Ansprüche der Jugend durchsetzen zu können.

Aleksander Matic setzt sich für MyShuttle ein.
Aleksander Matic setzt sich für MyShuttle ein. Foto: Nils Lösel

Bereits im Jugendgemeinderat mitgewirkt hat in den vergangenen drei Jahren Aleksander Matic (19). Coronabedingt lief seine Amtszeit aufgrund einer ausgefallenen Wahl ein Jahr länger als regulär. Durch die Pandemie war auch der JGR in seiner Arbeit eingeschränkt, und viele Formate konnten nur online veranstaltet werden, berichtet der Abiturient der Wilhelm-Röpke-Schule.

Für eine mögliche zweite Amtszeit hat er sich daher viel vorgenommen: „Ich setze mich für ein breiteres und zeitlich verlängertes MyShuttle-Angebot ein, denn das Konzept kommt bei der Jugend gut an“, nennt der politisch engagierte junge Mann eines seiner Ziele.

He Qian Jing Wang tritt für mehr Schul-Kooperationen ein.
He Qian Jing Wang tritt für mehr Schul-Kooperationen ein. Foto: Nils Lösel

Auch He Qian Jing Wang durfte in der vergangenen Amtsperiode bereits mitwirken. „Für mich ist das Kapitel JGR in meinem Leben noch nicht beendet“, erklärt die 17-Jährige. Durch Corona waren Aktivitäten wie die Faschingsparty oder das Volleyballturnier eingedampft, nun wolle man richtig durchstarten. Als ein Ziel hat sich die Schülerin des Eichendorff-Gymnasiums unter anderem vorgenommen, eine bessere Kooperation der Schulen zu erreichen.

Leonardo Ochs will Vergünstigungen im ÖPNV.
Leonardo Ochs will Vergünstigungen im ÖPNV. Foto: Nils Lösel

Ebenso Schüler am Eichendorff ist Leonardo Ochs. „Für mich spielt die Mobilität der Jugend eine große Rolle“, sagt der 17-Jährige, der in Spessart wohnt. Auch er will den Ausbau des MyShuttle-Services vorantreiben und weitere Orte anbinden, zudem Vergünstigungen für Schüler im ÖPNV erreichen.

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