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Kindergarten unter Wasser

Heftige Unwetter führen zu Überschwemmungen in Karlsbad – Erdrutsch in Pforzheim

Wegen schwerer Unwetter gab es in Karlsbad am Sonntag erneut Überschwemmungen. Besonders betroffen war der Ortsteil Langensteinbach. Keller liefen voll, Straßen wurden überflutet. Auch in Pforzheim waren Einsätze nötig.

Schwere Unwetter haben am Sonntag zu Überschwemmungen im Ortskern von Langensteinbach geführt. Foto: Thomas Riedel

Schwere Unwetter und Starkregen haben am Sonntagmittag erneut zu Überschwemmungen im Raum Karlsbad geführt. Zahlreiche Keller liefen voll, Straßen waren überschwemmt. Besonders betroffen war nach Angaben von Polizei und Feuerwehr der Ortsteil Langensteinbach.

Die Hauptstraße im Ortskern von Langensteinbach stand zum Teil unter Wasser und war kurzzeitig nicht befahrbar. „Durch die Hanglage floss das Wasser die Straße herunter“, schildert Feuerwehrkommandant Holger Fuhr.

Das Wasser stand bis zu 70 Zentimeter hoch auf der Straße. Die Wassermassen spülten Kies und Dreck auf die Fahrbahn. Die Feuerwehr öffnete Gullys, damit das Wasser abfließen konnte. Mittlerweile ist die Straße wieder befahrbar.

Feuerwehr Karlsbad wegen Unwetter mit 80 Kräften im Einsatz

Mehrere Personen waren laut Fuhr kurzzeitig in ihren Autos eingeschlossen. Akute Gefahr hätte aber nicht bestanden. „Wir mussten niemanden befreien“, so Fuhr.

Der Kindergarten St. Franziskus in der Tulpenstraße stand bis zum Erdgeschoss unter Wasser. Die Einrichtung war bereits vor zwei Wochen vom Unwetter betroffen.

Die Feuerwehr rückte nach eigenen Angaben zu mindestens 65 Einsätzen aus. Sie war mit 80 Kräften aus allen fünf Ortsteilen Karlsbads und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Die Arbeiten werden sich laut Fuhr noch bis in die Abendstunden hinziehen - auch, weil am Sonntag weitere Unwetter im Raum Karlsbad angekündigt sind.

Erdrutsch beschäftigt Feuerwehr in Pforzheim

Glimpflicher kam etwas weiter östlich Pforzheim davon. Die Integrierte Leitstelle zählte dort 20 Einsätze, aber keine Verletzten. Neben ausgehebelten Gullideckeln, einigen umgestürzten älteren Bäumen sowie vollgelaufenen Kellerräumen mussten auch die Folgen eines Erdrutsches im Bereich Hanfackerweg beseitigt werden.

Der Weg oberhalb der Enz war auf einer Länge von gut zehn Metern mit Erde bedeckt, die an einem Abhang vom Wasser mitgespült worden war. Der Weg war erst wieder passierbar, als Feuerwehr und Technische Dienste ihn geräumt hatten.

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