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Übungsparcours in Karlsbad

Schienen, Stufen, Kopfsteinpflaster: Auf dem Dach des SRH-Klinikums lernen Rollstuhlfahrer, Hindernisse zu meistern

Nicht nur Treppen, sondern auch Kieswege, steile Rampen und Rasenflächen sind Hindernisse, die Rollstuhlfahrern im Alltag begegnen. Um sie zu überwinden, brauchen Betroffene und Angehörige viel Kraft – und Übung.

Mit Schwung über den Hügel: Für Tim Blessing sind Hindernisse wie dieses im Rollstuhlparcours auf dem Dach des SRH-Klinikums kein Problem mehr. Seit acht Jahren sitzt der 26-Jährige im Rollstuhl. Foto: Julia Trauden

Die erste Hürde kommt gleich nach ein paar Metern: ein Kiesbett, vielleicht 50 Zentimeter breit. Die Räder des Rollstuhls graben sich in den steinigen Untergrund – und bleiben stecken. Was jetzt noch hilft, ist sich im Stuhl zurückzulehnen, bis die vorderen Räder den Boden nicht mehr berühren, um sich und den fahrbaren Untersatz dann mit Schwung aus dem Kiesbett zu befördern.

Eine ganz schöne Kraftanstrengung, zumindest für Ungeübte. Hindernisse wie diese gibt es auf dem Rollstuhlparcours auf dem Dach des SRH Klinikums in Karlsbad-Langensteinbach zuhauf. Menschen mit Handicap lernen hier, sie zu überwinden.

Angefangen beim Kopfsteinpflaster mit seinen Buckeln, die die Vorderräder des Rollstuhls blockieren können, über Straßenbahnschienen bis hin zu Rampen unterschiedlicher Neigungsgrade und Treppenstufen.

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