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Nach Parkverstoß bei Restaurantbesuch

Behinderte diskriminiert? Ettlinger erhebt Vorwürfe gegen Karlsbader Ordnungsamt

Weil er seine schwerbehinderte Schwester ins Restaurant begleiten wollte, hielt ein 76-Jähriger in Ittersbach unerlaubt auf dem Gehweg. Das Ordnungsamt verhängte eine Verwarnungsgeld. Der Betroffene sieht darin eine Form der Diskriminierung Behinderter.

Engstelle: Die Großmüllergasse am Gasthaus Rössle in Karlsbad-Ittersbach. Foto: Gustl Weber

Die böse Überraschung erreichte Roland Lumpp am 13. November: ein Bescheid über ein Verwarnungsgeld in Höhe von 30 Euro wegen Falschparkens mit Behinderung des Verkehrs.

„Ich fiel aus allen Wolken“, schreibt Lumpp in einem Brief an die BNN. Er war davon ausgegangen, dass die Angelegenheit sich erledigt hatte. Schließlich habe der Ordnungshüter, der ihn kontrolliert hatte, sich einsichtig gezeigt, nachdem er ihm die Situation erklärt habe: Lumpp wollte mit seiner schwerbehinderten Schwester im Gasthaus Rössle in Ittersbach essen.

Die 82-Jährige kann wegen ihrer Rheumaerkrankung kaum gehen. „Ich parkte mein Fahrzeug hinter der Gaststätte, eine andere Parkmöglichkeit war in dem Moment in zumutbarer Entfernung nicht vorhanden“, erklärt er.

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