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Bewerbung für dritte Amtszeit

Elmar Himmel will Bürgermeister von Malsch bleiben

Der SPD-Politiker will noch einmal acht Jahre lang die Geschicke in der Gemeinde lenken. Konkurrenten haben sich noch nicht aus der Deckung gewagt. Die Wahl soll im Juni stattfinden.

Will noch einmal antreten: Elmar Himmel (SPD) bewirbt sich für eine dritte Amtszeit als Bürgermeister von Malsch. Die Wahl soll im Juni stattfinden. Foto: Julia Trauden

Der amtierende Bürgermeister von Malsch, Elmar Himmel (SPD), bewirbt sich für eine dritte Amtszeit. „Da ich gerne Bürgermeister bin – gerne Bürgermeister hier bei uns in Malsch bin, trete ich im Juni zur Wahl auch wieder an“, erklärte der 53-Jährige am Freitag in der Gemeinderatssitzung. „Obwohl die letzten Monate sehr anstrengend waren, macht es mir Freude und Spaß als Bürgermeister mit Ihnen im Gemeinderat zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger von Malsch zusammenzuarbeiten“.

2005 war der Diplomverwaltungswirt und Jurist aus der Ortenau zum Nachfolger des zwischenzeitlich gestorbenen Dieter Süss (ebenfalls SPD) gewählt worden, und zwar im ersten Wahlgang. Süss war 23 Jahre lang Bürgermeister gewesen. Bei Himmels Wiederwahl im Juni 2013 lief‘s weniger glatt: Da wurde die Bürgermeisterwahl, die denkbar knapp zugunsten Himmels ausgegangen war, vom Verwaltungsgericht Karlsruhe für ungültig erklärt.

Im Ortsteil Sulzbach sei gegen das Wahlgeheimnis verstoßen worden, denn es habe dort die Möglichkeit bestanden, die Wahlhandlung zu beobachten. Als Wahlzelle hatte ein nur durch den Wahlraum zugänglicher Nebenraum gedient, was nach Kommunalwahlordnung zwar zulässig sei, er sei aber nicht ausreichend gegen Blicke gesichert gewesen.

Infolge dessen gab es kurz vor Weihnachten 2013 eine Wiederholungswahl. Himmel setzte sich dabei mit 57 Prozent der Stimmen durch, sein CDU-Herausforderer Gerhard Schmidt kam auf knapp 42 Prozent. Schmidt hat sich zwischenzeitlich aus dem Malscher Gemeinderat zurückgezogen.

Noch keine Mitbewerber

Über Mitbewerber bei der diesjährigen Wahl ist noch nichts bekannt. Die CDU will bei einem Treffen kommende Woche darüber beraten, wie sie sich für die Bürgermeisterwahl aufstellt. Aus den Reihen von BfU/Grünen hat laut Fraktionssprecher Karlheinz Bechler „niemand wirklich Ambitionen“ auf das Amt.

Ob er eine dritte Himmel-Amtszeit begrüßen würde? „In bestimmten Punkten ja“, sagt Bechler, „aber er ist kein Grüner“. Themen wie Umweltschutz oder Landschaftsverbrauch hätten bei ihm keine Priorität, „von daher hätte er sicher nicht unsere volle Unterstützung“.

Einige handeln Markus Bechler, den Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler im Gemeinderat, als möglichen Kandidaten. Bei den Vereinen ist er gut vernetzt, engagiert sich ehrenamtlich für den Erhalt der Alten Schmiede. „Ich wurde schon von mehreren gefragt, ob ich antreten will“, sagt der Vater von zwei erwachsenen Kindern, „aber ich habe mich noch nicht entschieden.“

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