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Schülern wird der „Zwiebel-Look“ empfohlen

Malscher Schulen sollen Luftfilter bekommen – regelmäßiges Lüften bleibt aber Vorschrift

Alle 20 Minuten sollten Lehrer nach den Vorgaben des Kultusministeriums im Klassenzimmer lüften. Das stört den Unterrichtsablauf und wird mit sinkenden Temperaturen zunehmend unangenehm. In Malsch sollen Luftreiniger nun zusätzlich vor Infektionen schützen. Dadurch müssen die Schulen eventuell nicht ganz so oft lüften.

Für saubere Luft: Graue Kästen wie der in dieser Aufnahme aus einem Klassenzimmer der Malscher Hebelschule sollen bald in allen Malscher Schulen stehen. Foto: Birgit Maetschke

Erleichterung bei den Lehrern und Schulleitern in Malsch: Mit einer einstimmigen Entscheidung hat der Technische Ausschuss den Weg bereitet für die Anschaffung von 60 Luftreinigungsgeräten für die Schulen der Gemeinde. Nun muss nur noch der Gemeinderat die überplanmäßigen Ausgaben von 108.000 Euro für die Geräte bewilligen, dann könnten sie Anfang Dezember geliefert werden.

Einige Schulen haben bereits Testläufe mit den Anlagen der Malscher Firma AFC gemacht. Ihre Erfahrungsberichte fallen positiv aus. „Was uns sehr positiv überrascht hat, ist, dass das Gerät nicht zu laut ist“, sagte Birgit Maetschke, Rektorin der Hebelschule, im Ausschuss. Zumindest wenn es nicht auf der höchsten Stufe laufe, was laut Jochen Kriegseis, Experte für Strömungsmechanik am KIT, aber auch nicht unbedingt erforderlich ist. Kriegseis war im Ausschuss per Video zugeschaltet und erläuterte die Vor- und Nachtteil unterschiedlicher Lüftungsmechanismen.

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