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Pläne für Mobilfunkmasten

Im Malscher Ortsteil Völkersbach gibt es bald Handyempfang

Endlich Handynetz in Völkersbach: Ortschaftsrat und Telekom haben einen Standort für einen Mobilfunkmasten gefunden. Der Technische Ausschuss der Gemeinde Malsch hat dem Vorhaben zugestimmt.

Lang herbeigesehnt: Völkersbach bekommt endlich einen Mobilfunkmasten. Derzeit sind noch einige Haushalte ohne Netz. Foto: Andreas Arnold picture alliance/dpa

Ein lang gehegter Wunsch der Völkersbacher wird erfüllt: Sie bekommen einen Mobilfunkmasten. Derzeit gebe es in dem größten Malscher Ortsteil immer noch einige Haushalte ohne Netzanbindung, führte Manfred Ochs vom Bündnis für Völkersbach in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses aus.

Jetzt, sagte er, „freuen sich die Völkersbacher einen Schritt weiter in Richtung Mobilfunk zu gehen“.

2019 hätten die ersten Bürger in einem Zukunftsworkshop eine bessere Mobilfunkverbindung angeregt, blickte Ochs zurück. Daraufhin habe man sich zusammen mit der Telekom auf die Suche nach einem geeigneten Standort gemacht. „Wir haben rund um Völkersbach alles ausgeleuchtet.“

Das Grundstück östlich des Friedhofs habe sich als am besten geeignet erwiesen. Auch weil man dort nur mit „einem Eigentümer verhandeln musste“.

Das sei die katholische Kirche gewesen, mit dem Erzbischöflichen Ordinariat in Freiburg habe man einen Pachtvertrag unterschrieben und sich darauf geeinigt, dass der Landwirt, der das Grundstück bislang nutzte, dies auch weiter tun kann.

Der neue Mast soll rund 45 Meter hoch sein und etwa 100 Meter östlich vom Friedhof aufgestellt werden, erklärte die Verwaltung in der Sitzung.

Kritik am geplanten Standort des Mastes im Schutzgebiet

Aus der Bevölkerung habe es „nicht eine einzige Gegenstimme“ zu dem Projekt gegeben, berichtet der Völkersbacher Ortsvorsteher Norbert Koch (Freie Wähler) in der Ausschusssitzung.

„Mit diesem Masten wird eine Rundumversorgung von Völkersbach mit moderner Technik hergestellt“, lobte er. Als „beispielhaft“ und „lobenswert“ bezeichnete auch Hermann Geiger (CDU) das Vorhaben.

Ob man den Masten unbedingt in ein FFH-Gebiet und ein Landschaftsschutzgebiet stellen müsse, wo dieses doch zehn Meter entfernt ende, merkte Karlheinz Bechler (BfU/Grüne) an.

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