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Entscheidung naht

Wahlsonntag verspricht ein packendes Finale in Malsch

Rund 11.800 Wahlberechtigte entscheiden an diesem Sonntag, 13. Juni, über den künftigen Malscher Bürgermeister. Ob Amtsinhaber Elmar Himmel (SPD), Wolfgang Scharer (CDU) oder Markus Bechler (Freie Wähler) die Nase vorn hat, wird sich dann zeigen.

Der Wähler entscheidet: Wer künftig im Malscher Rathaus das Sagen hat, entscheidet sich nun bei der Bürgermeisterwahl. sofern einer der Kandidaten die absolute Mehrheit erringt. Foto: Rainer Obert

Jetzt wird es ernst: Die Entscheidung im Ringen um das Amt des Malscher Bürgermeisters steht an diesem Sonntag, 13. Juni, an. Beobachter tun sich schwer mit einer Prognose, ob es am sommerlichen Wahltag auch einen strahlenden Sieger geben wird, oder ob am 27. Juni nochmals gewählt wird, weil kein Bewerber die absolute Mehrheit bekommt.

Knapp 12.000 Wahlberechtigte entscheiden

Die vier Kandidatenvorstellungen gingen in dieser Woche inklusive Live-Übertragung ins Internet über die Bühne, damit 11.841 Wahlberechtigte (bei der Wahl 2013 waren es noch rund 11.100) sich ein Bild machen können. Beobachter sahen dabei einen fairen Umgang der Kandidaten miteinander. Juxkandidat Samuel Speitelsbach war gar nicht aufgetaucht.

Während bei den ersten Vorstellungsrunden die persönliche Präsentation deckungsgleich daher kam, verwahrten sich die Kandidaten in Runde drei und vier mehr und mehr auch gegen Vorwürfe; der ein oder andere Seitenhieb wurde verteilt. Mehr direkte Auseinandersetzung war zwischen den Bewerbern nicht möglich – im Gegensatz etwa zu einer Podiumsdiskussion war dies dem gewählten Vorstellungsformat geschuldet.

Am Sonntag geht es um sehr viel.
Heribert Reiter, Hauptamtsleiter

Zu den Vorstellungsrunden resümiert Hauptamtsleiter Heribert Reiter, dass man angesichts der Pandemie das Bestmögliche gemacht habe. Ein Lob ging an die Bürger, die sich in den Hallen diszipliniert und sachlich verhalten hätten. „Am Sonntag geht es um sehr viel“, so Reiter. Bis zum Wahlsonntag können Interessierte die Aufzeichnungen der Kandidatenvorstellungen auf der Gemeinde-Seite www.malsch.de noch anschauen.

Bewerber Markus Bechler (Freie Wähler) will am Wahlsonntag gegen 18.30 Uhr zum Rathaus kommen. Wolfgang Scharer (CDU) plant, gegen 18 Uhr dorthin aufzubrechen. Elmar Himmel (SPD) plant den Gang ins Rathaus, sobald der Endspurt der Auszählung ersichtlich ist. Seiner Information nach ist vor 19.30 Uhr wohl mit keinem Ergebnis zu rechnen. Alle Kandidaten hatten Wahlaufrufe an die Bürger gerichtet. Bei der Wahl im Jahr 2013 lag die Beteiligung bei 62,5 Prozent.

Rund 4.000 Bürger hatten bis Freitag Briefwahl beantragt

Am Sonntag hat nun, sofern nicht schon Briefwahl auf den Weg gebracht wurde, der Wähler das Wort. Von 8 bis 18 Uhr sind die Wahlbüros offen, Briefwahlunterlagen müssen bis 18 Uhr im Malscher Rathaus sein. Bei der Zahl der beantragten Briefwahlunterlagen lag man am Freitagnachmittag schon bei einem recht hohen Wert von 4.000, allerdings nicht so hoch wie zuletzt bei der Landtagswahl, erklärt Hauptamtsleiter Reiter auf BNN-Anfrage und blickt voraus auf den Wahlsonntag. Natürlich könne das Wahlvolk in Corona-Zeiten nicht in Massen zum Rathaus strömen. „Wir können die Pandemie nicht ausblenden.“

Die Auszählung der einzelnen Wahlbezirke werde man daher fortlaufend aktualisiert auf der Gemeinde-Internetseite per Live-Übertragung veröffentlichen. Wer die Stimmzettel-Auszählungen nach dem Öffentlichkeitsprinzip verfolgen will, muss eine medizinische Maske oder FFP2-Maske tragen sowie Kontaktdaten hinterlassen, teilt die Gemeinde mit. Geplant sei, dass am Abend nach Zusammenkunft des Gemeindewahlausschusses dessen Vorsitzender Werner Scherer das Wahlergebnis auf dem Kirchplatz gegenüber dem Rathaus verkünden wird.

Live-Ticker

Am Wahlsonntag informiert die BNN-Redaktion Ettlingen ab 17.30 Uhr in Form eines Tickers auf bnn.de zur Auszählung, der Stimmung vor Ort, bis hin zum Wahlergebnis.

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