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Auch nach Spessart ein Radweg?

Mehr Sicherheit für Radler beim Ettlinger „Erbprinz”

Endlich Verbesserungen für Radfahrer im Ettlinger Zentrum in Sicht: Sowohl auf der Nord-Süd-Verbindung als auch von Ost nach West sollen sie sicherer vorankommen.

Soll sicherer für Radfahrer werden: Die Rastatter Straße zwischen Erbprinz und Bahnübergang. Der Grünstreifen in der Mitte wird versetzt. Dadurch gibt`s Platz für einen Radstreifen. Foto: Andrea Fabry

Johannes Kloppenborg, begeisterter Radfahrer und beim ADFC in Ettlingen aktiv, freut sich. Endlich, sagt er, gehe der Wunsch vieler Radfahrer nach einer sichereren Nord-Süd-Verbindung im Ettlinger Zentrum in Erfüllung. „Wir sind froh darüber, dass in der Rastatter Straße zwischen dem Erbprinz und dem Bahnübergang etwas passiert.” Die Situation dort sei für Radfahrer seit vielen Jahren „sehr unbefriedigend und gefährlich”, da sie auf dem Streckenabschnitt keinerlei Schutz haben. Wohl führt ein markierter Streifen vom Lauerturm vorbei an der Schillerschule, dem Hort und dem Roten Rathaus. Alles weitere sei „unstrukturiertes Stückwerk”, so Kloppenborg. Denn auf Höhe des Ettlinger Vogel Hausbräu am Abzweig zur Rheinstraße endet der Radfahrerschutz. Wer weiter zum Erbprinz will, zum Bahnübergang und darüber hinaus Richtung Eichendorff-Gymnasium und Landstraße, dem bleibt nichts anderes übrig, als die Fahrbahn zu nutzen.

Der Grünstreifen soll versetzt werden

Das soll sich ändern: Das Planungsbüro Koehler und Leutwein in Karlsruhe hat für die Stadt überraschend eine Lösung gefunden, die folgendes vorsieht: Vom Erbprinz bis über die Bahnschranke hinaus wird der bislang als Fahrbahnteiler vorhandene Grünstreifen versetzt in Richtung Schloss. Der gewonnene Platz, so Oberbürgermeister Johannes Arnold, reiche aus, um stadtauswärts (also vom Erbprinz zum Bahnübergang) eine Spur für Radfahrer zu markieren. Sie ist 1,80 Meter breit, die Bushaltestelle bleibt ausgespart.

Autos in zwei Reihen vor der Ampel am Bahnübergang

Laut Planungsamtschef Wassili Meyer-Buck wird es für Autofahrer, die stadtauswärts unterwegs sind, dennoch möglich sein, sich am Bahnübergang in zwei Reihen nebeneinander aufzustellen – und zwar auf einer überbreiten Fahrbahn. Der Straßenraum gebe das her und Rückstaus zur Rheinstraße würden so vermieden. Wer mit dem Auto stadteinwärts fahre, der komme von der Ampel-Kreuzung am Eichendorff-Gymnasium bis zur Schillerbrücke jedoch nur noch auf einer Spur weiter. Mit zwei Ausnahmen: kurz vor der der Abbiegung Rheinstraße und der zur Tiefgarage Sparkasse/Neuer Markt sind es zwei Spuren, damit hier die Leistungsfähigkeit für den Auto-Verkehr erhalten bleibt. Für Radler geht es auf einem eigenen Streifen entlang der Rastatter- und der Schillerstraße bis vor zum Lauerturm. Diese Verbindung wird durch die Reduzierung des Fahrstreifens für Autofahrer möglich.

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