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Eltern müssen mit hohen Kosten rechnen

Nach Amok-Fehlalarm in Ettlingen: Polizei hat drei Verdächtige

Nach der mutwilligen Auslösung eines Amok-Alarms am Donnerstag vergangener Woche an einer Schule in Ettlingen hat die Polizei die mutmaßlichen Verursacher ermittelt. Warum es für deren Eltern jetzt teuer werden könnte.

Ergebnisse der Polizei: Nach der mutwilligen Auslösung eines Amok-Alarms am Schulzentrum Ettlingen wurden drei Verdächtige ermittelt. Foto: Rainer Obert

Gut eine Woche nach dem Amok-Fehlalarm am Ettlinger Schulzentrum stehen zwei 13-Jährige und eine 14 Jahre alte Person im Zentrum der Ermittlungen der Polizei. Sie müssen sich für die Auslösung eines Amok-Alarms verantworten.

Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe am Freitag mitteilt, handelt es sich bei zwei der drei Personen um Schüler der Anne-Frank-Realschule, wo der Fehlalarm am 5. Mai ausgelöst worden war. Zum Komplex des Schulzentrums im Horbachpark gehört auch das Albertus-Magnus-Gymnasium. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften sicherte das Gelände und das Schulgebäude.

Eltern und Schüler in Sorge: Auf dem Parkplatz am Schulzentrum Ettlingen waren es am 5. Mai bange Minuten. Foto: Rainer Obert

Zwischenzeitlich haben nach Angaben der Polizei Gespräche mit den mutmaßlichen Verursachern, deren Eltern und der Polizei stattgefunden, unter anderem mit Beamten des „Haus des Jugendrechts“. Auch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe sei beteiligt und prüfe die Einleitung von Verfahren.

Nach Amok-Fehlalarm in Ettlingen: Eltern müssen wohl Kosten des Einsatzes tragen

Die Verantwortlichen und deren Eltern müssten damit rechnen, die „nicht unerheblichen Kosten“ des Einsatzes zu tragen. Eine entsprechende Prüfung finde derzeit statt.

„Die mutwillige und missbräuchliche Auslösung eines Alarmes oder das ebenso ungerechtfertigte Wählen des Notrufes stellen eine Straftat dar“, informiert die Polizei.

Wie berichtet, hat die Polizei bereits Anfang der Woche erklärt, „mögliche Verursacher“ zu befragen und erklärt, dass die Täter sicher nicht ungeschoren davonkommen werden. Der Verdacht hat sich offenbar erhärtet.

Rund 500 Schüler mussten bei dem Großeinsatz aus dem Schulkomplex in Sicherheit gebracht werden, mehr als 100 Polizisten waren vor Ort, darunter schwer bewaffnete Kräfte der Bereitschaftspolizei.

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