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Nach dem Corona-Gipfel

Bei den Einzelhändlern in Ettlingen und Umgebung wächst die Wut

Ab Montag soll erst mal nur Einkaufen nach Terminvereinbarung möglich sein: Von der Ministerpräsidentenkonferenz haben sich viele Händler mehr erhofft. Sie sind sauer und fühlen sich von der Politik allein gelassen.

Immer noch im Lockdown: Die Läden in der Ettlinger Leopoldstraße sind geschlossen, ab Montag soll zumindest Einkaufen nach Terminvereinbarung möglich sein. Den Einzelhändlern reicht das nicht. Foto: Julia Trauden

Viel Frust, wenig Freude herrscht bei den Einzelhändlern in Ettlingen und Umgebung über die Corona-Beschlüsse von Kanzlerin und Ministerpräsidenten vom Mittwochabend. Man wolle zwar abwarten, so der Tenor bei den Befragten, wie die Landesregierung von Baden-Württemberg die Entscheidungen konkret umsetze und ob es noch Abweichungen davon gebe, indes: Die Enttäuschung sei groß. Christian Rissel hält als Chef der Ettlinger Werbegemeinschaft mit seinem Ärger nicht hinterm Berg: „Die Stimmung im Einzelhandel ist hoch aggressiv“, sagt er.

Das ist nur ein Zuckerle, das man uns hinschmeißt.
Christian Rissel, Werbegemeinschaft Ettlingen

Die neue Verordnung mit nur wenigen Erleichterungen (Stichwort: Einkaufen mit Terminvergaben) sei nur „ein Zuckerle, das man uns hinschmeißt“. Die Politik behandle den Einzelhandel als sei er ein unmündiges Kind, die Perspektive einer Komplettöffnung ab 5. April für Inzidenzen bis 100 komme „viel zu spät“.

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