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Publikumspreis geht an die DLRG Ettlingen

Stadtwerke Ettlingen zeichnen zum achten Mal Ehrenamtliche aus

Unzählige Stunden unter der Woche und am Wochenende ehrenamtlich im Einsatz sind Bürger in Ettlinger Vereinen. Für fünf von ihnen gab es jetzt stellvertretend den Ehrenamtspreis der Stadtwerke.

Preisverleihung: Achim Schneider, Florian Kraft, Herbert Koch, Gerold Niemetz und Dietmar Hiltscher (vorne von links). Dahinter die Jury mit Christine Kratschmann, Stefan Moehrke, Jochen Fischer und Johannes Arnold Foto: Heidi Schulte-Walter

Willkommener Geldsegen für vier Vereine und die Ettlinger Kinder Sommer Akademie, kurz EKSA: Sie wurden mit dem achten Ehrenamtspreis der Stadtwerke Ettlingen ausgezeichnet und erhielten am Dienstagabend einen Scheck über jeweils 1.000 Euro.

In kleinerer Runde als sonst übergaben Stadtwerkechef Jochen Fischer und OB Johannes Arnold, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, die Preise an Herbert Koch (Rotes Kreuz Ettlingen), Achim Schneider (Förderverein Waldbad Schöllbronn), Dietmar Hiltscher (Wasener Carneval Club), Gerold Niemetz (EKSA) sowie einen Publikumspreis an Florian Kraft (DLRG Ettlingen).

Insgesamt waren bei den Stadtwerken zwölf Vorschläge für den Ehrenamtspreis eingegangen, über den Publikumspreis hatten Bürger in einem Voting im Amtsblatt der Stadt entschieden. In der Jury saßen neben Fischer und Arnold Stefan Moehrke (Musikschule Ettlingen), Christine Kratschmann (Stadtbibliothek) und die vormalige Leiterin der Anne-Frank-Realschule, Christiane Kirchgässner.

Wir profitieren von Ihnen und Sie von uns.
Jochen Fischer,Stadtwerke-Geschäftsführer

Fischer betonte, die Stadtwerke als „Bürgerunternehmen“ freuten sich an der Tradition des Ehrenamtspreises, und meinte an die Adresse der Gewinner: „Wir profitieren von Ihnen und Sie von uns.“

Für Oberbürgermeister Arnold (Freie Wähler) sind die ausgewählten Preisträger „wichtige Multiplikatoren“, die bereit seien, unter der Woche und an den Wochenenden unzählige Stunden ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Sie seien alle wegen ihres großen Engagements „zu Recht vorgeschlagen worden“.

Herbert Koch, so Arnold, sei „das Gesicht des Roten Kreuzes“, er sei bei Impfaktionen und Blutspendeterminen präsent, kümmere sich zudem um die Aus- und Weiterbildung von Rote-Kreuz-Helfern. Zudem unterstütze er seit Jahrzehnten die Kolpingsfamilie und helfe im Tafelladen mit.

Der Förderverein Waldbad trage mit dazu bei, dass es den Stadtwerken leichter falle, das Bad in Schöllbronn zu erhalten, sagte Arnold an den Vorsitzenden Achim Schneider gewandt.

75.000 Euro Spenden fürs Waldbad zusammentragen

75.000 Euro habe der Verein seit seiner Gründung an Spenden zusammengetragen, er leiste zahlreiche Arbeitsstunden für die Pflege des Bads und seiner Spielflächen.

Als „graue Eminenz des WCC“ bezeichnete Arnold Dietmar Hiltscher, der seit 1985 für die Fastnacht unterwegs ist. Er organisiert seit Jahrzehnten die Manfred-Jordan-Gardetanzturniere, engagiert sich für die Kooperation mit den Hagsfelder Werkstätten für Behinderte und tanzt im Männerballett. Zudem bringt er im Verein sein Wissen als Steuerberater ein.

Wissensvermittlung für Kinder in den Sommerferien

Auch Gerold Niemetz ist ein langjähriger Ehrenamtlicher: 2004 gründete er die EKSA mit, die seither Kindern in den Ferien Wissen vermittelt. Alle Dozenten halten ihre Vorlesungen ehrenamtlich, Niemetz kümmert sich ums Programm und „ist so etwas wie die Schaltzentrale der EKSA“, so der Aufsichtsratsvorsitzende.

Unter drei Vorschlägen für den Publikumspreis machte die DLRG Ettlingen das Rennen. Sie bringt Kindern das Schwimmen bei, leistet unentgeltlich die Aufsicht in den Bädern und bildet regelmäßig junge Leute in der Wasserrettung aus.

Arnold: „Wenn nur einer gerettet wird, rechtfertigt das die ganze Arbeit.“ Florian Kraft von der DLRG sagte den BNN, gerade der Publikumspreis bedeute seinem Verein viel, das Geld werde für die Jugendarbeit und die Wasserrettung verwendet. Musikalisch umrahmte die von Silvia Kappler-Aumannn (Stadtwerke) organisierte Feier der Gitarrist Arin Noshadi.

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