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Soforthilfe-Tücken und Zukunftssorgen

Tattoo-Studios in Ettlingen und Rheinstetten im Lockdown: Tätowierer fürchten um ihre Altersvorsorge

Im Lockdown bleiben Tattoo-Studios zu. Tätowierer sorgen sich um verlorene Altersvorsorge und gekappte Unterstützung. Betroffene aus Ettlingen und Rheinstetten sehen auch den psychologischen Aspekt ihrer Arbeit.
von Susanne Garcia
3 Minuten
von Susanne Garcia
3 Minuten

Im Tattoo-Studio „Zum Stecher“ steht die Tätowier-Maschine still. Wie bei allen körpernahen Dienstleistungen sind auch diejenigen, die ihren Kunden kunstvolle Gemälde und Schriftzüge für die Ewigkeit unter die Haut malen, derzeit zum Nichtstun verdammt – zumindest in Bezug aufs Tätowieren.

Sascha Viscioni ist seit rund acht Jahren Inhaber des Ettlinger Studios „Zum Stecher“. Es lief gut bis zum ersten Lockdown im Frühjahr 2020. Dann musste er zumachen, alle Termine verlegen.

„Ich hatte über die Jahre natürlich schon etwas zurückgelegt“, sagt er. „Zum Glück habe ich nur einen sehr kleinen Laden und keine Angestellten. Aber das Ersparte geht natürlich trotzdem weg, auch mit Soforthilfe. Und so langsam geht es wirklich an die Substanz. Wenn es noch den ganzen März über so weitergeht, dann wird’s schwierig.“

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